| Böblingen | { zurück zur Übersicht |
denkwürdig
Um 1100 erschien „Bebelingen“ erstmals als Name eines alemannischen Adelsgeschlechts. Die Pfalzgrafen von Tübingen wurden 1240 auf Burg Böblingen urkundlich erwähnt. Ihre Burg wurde zum Ausgangspunkt für eine regelmäßige Stadtanlage: Ein halbes Oval um den Schlossberg mit Längsachse und Quergassen prägt bis heute das Stadtbild. 1357 wurde die Stadt an die Grafen von Württemberg verkauft. Von da an war Böblingen Verwaltungsmittelpunkt eines württembergischen Amtes. 1394 wurde es Witwensitz des Hauses Württemberg.
Im 16. Jahrhundert hinterließ der Bauernkrieg in Böblingen seine Spuren. Am 12. Mai 1525 wurden hier die aufständischen Bauern geschlagen.
Anfang des 19. Jahrhunderts setzte auch in Böblingen die Industrialisierung ein. 1811 gründete der Apotheker Josef Gottlieb Bonz einen chemischen Betrieb, der den reinen Narkoseäther entwickelte. Dadurch erlangte das Unternehmen Weltruhm. Nach 1879 entstand durch den Anschluss an die Eisenbahn im Bahnhofsviertel ein neues Industriegebiet. Von 1925-1938 befand sich in Böblingen der internationale Verkehrsflughafen.
Nach dem Zweiten Weltkrieg begannen die Böblinger tatkräftig mit dem Wiederaufbau.
Im Jahr 1943 waren 40 % der Stadt zerstört worden. Neue Wohn- und Gewerbegebiete entstanden, öffentliche Einrichtungen wurden gebaut. Im neu erschlossenen Industriegebiet siedelten sich namhafte Weltfirmen, mittelständische Unternehmen und Kleinbetriebe an. Die Einwohnerzahl vervierfachte sich, und 1962 wurde Böblingen zur Großen Kreisstadt erhoben. Im Zuge des wirtschaftlichen Wachstums entwickelte sich Böblingen auch zu einer kulturell und gesellschaftlich lebendigen Stadt, die heute rund 47.000 BürgerInnen zählt.
sehenswürdig
Stadtgarten mit Seen und Wandelhalle
Stadtkirche
Rathaus und Marktplatz
Künstlerhaus Altes Amtsgericht
Künstlerviertel
Ortskern Dagersheim
bemerkenswert
Museumsgebäude Zehntscheuer
Deutsches Bauernkriegsmuseum und Städtische Galerie
Galerie contact
Deutsches Fleischermuseum
Kulturzentrum Höfle
Haus der Musik
Kongress- und Sporthalle
ausgewählt
Böblinger Sommer am See
Sommerkulturprogramm
Jazz-Festival
Stadtfest Böblinger Jahrmarkt
Maurener Sommerkonzerte
Deutsch-Russisches Pianistenfestival
unterstrichen
Der Stellenwert der Kulturarbeit ist seit den 80er-Jahren durch den Aufbau von Museen, Galerie und dem Ausbau der Stadtbibliothek, von Musik- und Kunstschule ständig gestiegen.
Die Kulturarbeit der Vereine ist sehr rege und wird durch die Stadt finanziell gefördert. Das Kulturangebot, in erster Linie an die Böblinger Bevölkerung gerichtet, spricht auch die Region an und zieht durch Museen und Galerien Menschen aus weiter entfernt liegenden Gebieten an.
Einen besonderen Arbeitsschwerpunkt bildet das Deutsche Bauernkriegsmuseum mit zahlreichen Sonderausstellungen. Fundament für die Kulturpolitik sind der Kulturentwicklungsplan sowie Richtlinien für die Vereinsförderung.
nachgefragt
Stadt Böblingen
Amt für Kultur
Rathaus
Postfach 1920
71009 Böblingen
Tel. 07031 / 669-1611
Fax 07031 / 669-9909
Weitere Infos auf Kulturplakaten, in den Monatsprospekten und im Internet unter www.boeblingen.de