09. Oktober 2009
Die Wasser des Neckar` 2009 – Lichternetz (4)

Die Region Stuttgart erstrahlt verbunden durch ein gemeinsam erzeugtes Lichternetz

Hunderte Bürgerinnen und Bürger erschaffen am 16. Oktober 2009 zur Blauen Stunde an den Ufern der Gewässer ein Kunstwerk, das die gesamte Region umspannt. Die Idee der KulturRegion Stuttgart, ein Lichternetz zu gestalten, hat Kindergärten, Schulen, Kultureinrichtungen, Vereine und andere Gruppierungen dazu animiert, Flüsse und Bäche in ihrem Ort kunstvoll zu beleuchten. Die Leuchtkörper und Lichtinstallationen sind teilweise selbst entworfen und hergestellt. 30 Städte und Gemeinden der Region beteiligen sich an der Aktion an Enz, Glems, Neckar, Fils, Lauter, Lindach, Rems, Murr, Wieslauf, Nagold und dem Tobelweiher.

Zur Blauen Stunde – wenn die Sonne schon unter den Horizont gesunken ist und der Himmel noch intensiv blau leuchtet – werden Fackeln, Laternen und zahllose Lichter entzündet. Eine Lichtallee, Lichterketten und Lichterinseln entstehen, beleuchtete Kanus und Floße gleiten über das Wasser, blitzende Kunstwerke schaukeln in den Bäumen. An Leuchtstationen werden Geschichten erzählt, Schatten huschen zwischen den Sträuchern umher, eine Zirkusgruppe verzaubert das Publikum mit einem Feuerspektakel.

Beim Lichternetz gestalten Bürgerinnen und Bürger ein riesiges Kunstwerk. Überall wissen sie sich mit anderen Menschen in der Region verbunden, die in ihrem Wohnort das gleiche tun. Und obwohl die Flussbeleuchtung gerade mal 31 Minuten zu bestaunen ist, wird sie als einmaliges Erlebnis den Beteiligten und Gästen lange im Bewusstsein bleiben – ist sich Christof Bolay, Vorsitzender der KulturRegion Stuttgart und Oberbürgermeister in Ostfildern, sicher.

Das Lichternetz ist krönender Abschluss und Höhepunkt des Projekts „Die Wasser des Neckar’“. Zwei Jahre lang hat die KulturRegion Stuttgart mit zahlreichen Veranstaltungen die Menschen dazu angeregt, sich mit den Flüssen der Region als Lebensadern zu beschäftigen. Seit 1992 zeigt die KulturRegion Stuttgart die Vielfalt der Kommunen in künstlerischen Projekten und gibt Impulse, dass die Bewohnerinnen und Bewohner sich mit ihrer Umgebung auseinandersetzen.

Beteiligte Städte:
Backnang — Bad Liebenzell — Bad Überkingen — Besigheim — Beuren — Bietigheim-Bissingen — Böbingen — Deggingen — Ditzingen — Fellbach — Filderstadt — Gemmrigheim — Göppingen — Ingersheim — Kirchheim unter Teck — Korntal-Münchingen — Lorch — Markgröningen — Mögglingen — Nürtingen — Oberriexingen — Rechberghausen — Remseck am Neckar — Rudersberg — Schorndorf — Schwäbisch Gmünd — Vaihingen — Waiblingen — Winnenden — Winterbach

Gewässer, die beleuchtet werden:
Enz, Glems, Neckar, Fils, Lauter, Lindach, Rems, Murr, Wieslauf, Nagold, Tobelweiher

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9. Oktober 2009
Fotowettbewerb zum Lichternetz am 16. Oktober 2009

Der Fotowettbewerb hält die Eindrücke vom Lichternetz zur Blauen Stunde fest und schickt die Gewinner auf eine Tour durch die Region.

Die KulturRegion Stuttgart veranstaltet einen Fotowettbewerb zum Lichternetz am 16. Oktober 2009. Sie bittet um Fotos, die zur Blauen Stunde von 18:33 – 19:04 Uhr bei den Vorbereitungen zum Lichternetz oder anschließenden Festen gemacht werden. Mit den Bildern sollen die Veranstaltungen, die in 30 Städten und Gemeinden in der Region stattfinden, dokumentiert werden. Niemand kann das Lichternetz live an mehreren Stellen erleben. Nur die Fotos können anderen Menschen zeigen, wie dieses besondere Ereignis in der jeweiligen Kommune ausgesehen hat! Gesucht werden Bilder, die die besondere Stimmung einfangen, die die schönsten Leuchtkörper und Lichtinstallationen zeigen, die festhalten, wie die örtlichen Gewässer zum Leuchten gebracht wurden.

Die Teilnahme lohnt sich! Als Preise für die fünf besten Fotos winken „Schatzkisten“, mit deren Inhalt die Gewinner die Region erkunden können. Die beteiligten Städte und Gemeinden haben Stadtspiele, Anregungen für Spaziergänge und Wanderungen, Gutscheine für Thermen, Museen, Stadtführungen und kulinarische Leckerbissen gestiftet – so dürfen die Gewinner nach und nach verschiedene Orte entdecken und lange von dem Preis zehren.

Beim Wettbewerb gibt es zwei Stufen. Im ersten Schritt sucht eine fachkundige Jury einige schöne Fotos aus, die zu Dokumentationszwecken auf der KulturRegion-Webseite veröffentlicht werden. Im zweiten Schritt wählt die Jury die fünf besten Fotos und damit die Gewinner der Schatzkisten aus. Jede der fünf Schatzkisten hat den gleichen Inhalt und Wert. Pro Fotograf wird nur eine Schatzkiste vergeben.

An diesem Fotowettbewerb können alle Amateurfotografen und -fotografinnen teilnehmen. Jeder Teilnehmer darf maximal zwei Bilder einreichen. Zugelassen sind Digitalfotos (maximale Größe 2 MB, Modus RGB), Kleinbild-Dias, Abzüge (18x24 cm) oder Daten-CDs mit maximal 2 Bildern.

Einsendeschluss für die Fotos ist der 31. Oktober 2009. Digitalbilder senden Sie bitte an fotowettbewerb@kulturregion-stuttgart.de. Dias, CDs und Papierabzüge schicken Sie per Post an KulturRegion Stuttgart, Am Hauptbahnhof 7, 70173 Stuttgart. Mit der Einsendung der Bilder erklären sich die Teilnehmer mit den Teilnahmebedingungen einverstanden.

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22. Juli 2009
Lichternetz in der KulturRegion Stuttgart am 16. Oktober 2009

Von Bad Liebenzell im Westen bis Mögglingen im Osten, von Gemmrigheim im Norden bis Beuren im Süden – in 27 Städten der Region werden Flüsse und Seen illuminiert. Am Freitag 16. Oktober zur „Blauen Stunde“ von 18:33 – 19:04 Uhr plant die KulturRegion Stuttgart ein großes Lichternetz, an dem sich hunderte von Bürgerinnen und Bürgern beteiligen.

Es soll dabei ein Kunstwerk entstehen, das so weitläufig ist, dass es von niemandem ganz gesehen werden kann. Das gesamte Kunstwerk existiert aber in der Vorstellung der Akteure und wirkt dadurch umso intensiver. „Es geht uns gar nicht darum, am Ende ein Foto des gesamten Lichternetzes aus dem Weltall zu haben“, erläutert Christof Bolay, 1. Vorsitzender der KulturRegion Stuttgart und Oberbürgermeister in Ostfildern. „Ganz abgesehen davon, dass Europa nachts so hell erleuchtet ist, dass unsere Flussbeleuchtungen mit Schwimmkerzen und Leuchtbooten aus der Vogelperspektive gar nicht wahrnehmbar wären. Wichtiger ist uns, dass die Menschen sich der Flüsse als Lebensadern bewusst werden und kreativ mit dieser Vorstellung umgehen. Wir haben die Menschen eingeladen, sich mit ihren Flüssen und anderen Gewässern in ihren Orten auseinanderzusetzen.“

In vielen Städten beginnt die Aktion mit einem Laternen- oder Fackel-Umzug von einem markanten Punkt in der Stadt hin zum Flussufer, wie z.B. an die Enz in Vaihingen, Besigheim und Bietigheim-Bissingen.
Ditzingen plant eine Lichtallee in der Glemsaue. Die etwa einen Kilometer lange Strecke markiert eine beleuchtete Drehleiter der Feuerwehr, ferner gibt es beleuchtete Tonhäuser und kleine Holz-Lichtbote des Gymnasiums, Großlaternen der Grundschule, das illuminierte Musikerheim, Heißluftballons der Förderschule sowie Lichtkunstwerke in Bäumen. An den einzelnen Lichtstationen geben Vorlesepaten Kurzgeschichten zum Besten. Kinder aus Ditzinger Tagesstädten treffen im Märchenzelt an der Glemsmühle auf Kinder von Korntal-Münchinger Einrichtungen – ganz nach dem Motto: Der Weg ist das beleuchtete Ziel. Auch Markgröninger Vereine bringen sich an der Glems in die Aktion mit ein.

Göppingen an der Fils plant eine Art Stafette von Brücke zu Brücke. Schüler und Kindergartenkinder setzen selbst gebastelte Schwimmkörper mit Lichtaufsätzen in die Fils. Kanuten begleiten die schwimmenden Objekte zur nächsten Gruppe an der nächsten Brücke.

Fast alle Städte aus dem Remstal beteiligen sich. In Weinstadt wird der Bootssteg stimmungsvoll beleuchtet. In Waiblingen findet das Lichternetz zusammen mit dem traditionellen Laternenfest statt. Die Beteiligten versammeln sich hier am Galerieplatz an der Rems. In Schwäbisch Gmünd gibt es eine Performance vom Schattentheater Anu: Lichtinstallationen wechseln sich ab mit Stationen geheimnisvoller Schattenspiele zwischen Bäumen und Sträuchern. Von Fellbach, schon in Sachen Tourismus gut mit dem Remstal vernetzt, werden die Teilnehmer mit einem Shuttle-Bus zur Rems gebracht. In Schorndorf leuchten viele kleine Laternenlichter ausgehend vom Marktplatz beim Gang durch die historischen Gassen, bevor sie im Röhm-Areal ankommen. Die Rems wird fantasievoll illuminiert und auf der alten Holzbrücke eine Aufführung geboten. Die Wieslauf mündet bei Schorndorf in die Rems. An ihrem Ufer in Rudersberg erwartet ein Naturparkführer die Besucher des WieslaufCamps. Leuchtende Boote und Floße werden gebastelt, die zur Blauen Stunde in die Wieslauf gesetzt werden. Die Gäste können den Barfußpfad erkunden, die Naturkletterwand ersteigen oder Stockbrot backen.

In Nürtingen organisiert die Abteilung Bürgerengagement der Stadt zusammen mit Vereinen an der Hauptbrücke und dem Steg Lichterinseln am Neckar. Jeder Verein gestaltet diese auf eigene Weise, z.B. mit beleuchteten Fässern oder auch mit ausgehöhlten Futterrüben. Die Inseln werden im Laufe des Abends zu Lichterketten, die sich zu einem Rundweg zusammenschließen. Die Nürtinger Aktion möchte zusätzlich eine Verbindung zu Menschen mit Behinderungen oder chronischen Krankheiten herstellen.

In Backnang intoniert die Jugendmusikschule ein „Ständchen für die Murr“. Im kleinen Ort Beuren werden am Tobelweiher ein buntes Programm und Illuminationen geboten. Die Nagold im Kurpark Bad Liebenzell wird leuchtend in Szene gesetzt.

Zahlreiche Veranstaltungen werden musikalisch begleitet, und für das leibliche Wohl ist gesorgt. Kommunen, die sich noch am Lichternetz beteiligen wollen, sind herzlich willkommen und zur Teilnahme aufgefordert. Auch Bürgerinnen und Bürger, die an den Aktionen mitmachen möchten, können sich an ihre Stadtverwaltungen wenden.

Das Lichternetz ist der Höhepunkt des auf zwei Jahre angelegten Projekts „Die Wasser des Neckar`“, bei dem es sich die KulturRegion Stuttgart zur Aufgabe gemacht hat, sich mit dem Neckar und seinen Nebenflüssen auseinanderzusetzen. Von Juni bis Oktober 2009 finden hierzu in 19 Mitgliedstädten der KulturRegion Stuttgart zahlreiche Veranstaltungen statt.

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10. Juni 2009
Die Wasser des Neckar´ 2009 – Veranstaltungsreihe

„Die Wasser des Neckar` 2009“ – ein Projekt der KulturRegion Stuttgart an den Nebenflüssen des Neckars / Juni bis Oktober 2009

„Wie gut kennen Sie die Bäche und Flüsse der Region?“, fragt Christof Bolay, 1. Vorsitzender der KulturRegion Stuttgart und Oberbürgermeister in Ostfildern. „Wir laden die Bürgerinnen und Bürger ein, in diesem Sommer eine Entdeckungs tour entlang unserer Flüsse zu unternehmen. An jedem Wochenende gibt es eine Stadt mit ihrem Gewässer neu zu erleben.“
Der Neckar und seine Nebenflüsse in der Region Stuttgart sind zentrale Lebensadern, die die Menschen verbinden. Die KulturRegion Stuttgart hat es sich mit dem auf zwei Jahre angelegten Projekt Die Wasser des Neckar´ zur Aufgabe gemacht, diesen Zusammenhang mit Leben zu erfüllen und sinnlich erfahrbar zu machen. Das Projekt wird maßgeblich gefördert vom Verband Region Stuttgart.
Die Programmreihe wird eröffnet am Sonntag, 14. Juni 2009 um 15 Uhr in der Galerie im Kameralamt, Waiblingen (Lange Straße 40). In Waiblingen kann man an diesem Tag den ursprünglichen Verlauf der Rems verfolgen und in der Galerie Stihl Waiblingen das erste Highlight der Veranstaltungsreihe Die Wasser des Neckar` besuchen: die Ausstellung Kunst = Leben. John Cage. Cage hat wie kein anderer Künstler die Gestaltungskraft der Natur und das Prinzip des Zufalls in seinen Werken beschrieben und die Grenzen zwischen Musik, Bildender Kunst, Tanz und Theater aufgehoben.

Im Kameralamt wird ebenfalls die Klanginstallation Landschaft mit Rems von Jürgen Palmer vorgestellt. Sie ist der Auftakt der Präsentation einer Reihe von Hörstücken, die die KulturRegion Stuttgart eigens in Auftrag gegeben hat. Unter dem Gesamttitel "Die Wasser…" regen die Bearbeitungen des Stuttgarter Künstlers von Wasser- und Naturgeräuschen, Stimmen, Gesprächen, Anekdoten dazu an, sich beim Besuch verschiedener Orte eine akustische Landkarte der Region auszumalen.

Die Bewohner und Besucher der Region haben während des Sommers vielfältige Möglichkeiten, die Nebenflüsse sinnlich zu erleben. Sie können

_ auf den Holzbrücken über Neckar und Rems eine Fotoausstellung ansehen, dabei der Klanginstallation Stück für eine Brücke lauschen, in der Remstäler Originale zu Wort kommen (Remseck, 24. Juli – 27. September)

_ die Murr auf einem selbstgebauten Boot bei der Murr-Regatta befahren (Backnang, 11. Juli)

_ die Mühlenkultour an der Glems erradeln und an der Zechlesmühle beim Hörstück Umgebung mit Glems Station machen (Ditzingen, 26. Juli)

_ ins Wasser der Thermen eintauchen (Bad Liebenzell und Beuren)

_ sich bei der Klanginstallation galerie fluten vorstellen, wie in einem Ausstellungsraum aus Wasserklängen und Stimmen Bilder werden (Ostfildern, 11. September)

_ Musik von einer römischen Wasserorgel hören (Kornwestheim, 27. September)

_ durchs Flussbett der Lauter waten, in Gummistiefeln zu Mittag essen und sich von Roland Bless (Pur) über den Fluss führen lassen (Kirchheim unter Teck, 9. August)

_ mit Gerald Friese einen literarischen Spaziergang durchs Bombachtal unternehmen (Filderstadt, 14. Juni)

_ ein Kindertheaterstück über die Vermählung von Enz und Neckar erleben (Vaihingen/Enz, 13. August)

_ das Aich- und Würmtal auf dem neuen Museumsradweg erkunden (Weil der Stadt über Waldenbuch bis Nürtingen)

_ erfahren, wie sich Gottlieb Daimler und Wilhelm Maybach in einer Fabrik an der Echaz kennen lernten (Reutlingen, 21. Juni – 25. Oktober).

Aber auch die zentrale Wasserader wird nicht vergessen. Fellbach weiht seine von Claus Bury entworfene Landungsbrücke am Neckarufer ein (26. September). Am Ludwigsburger Neckarufer in Hoheneck entstehen im Rahmen des 300-jährigen Stadtjubiläums tänzerische Strandbad-Visionen (18. September). Esslingen lädt bei stadt im fluss zu einem Kulturfest für alle ein (18.-20. September). Stuttgart beweist, dass es auch am Neckar liegt und bietet Literarisches am Stadtstrand, am Max-Eyth-See und in Untertürkheim, und lässt Kinder ein Spiel rund um den Neckar erfinden.

Zur Projektreihe ist ein Programmheft mit allen Veranstaltungen erschienen und es gibt eine Edition von Postkarten mit fotografischen Wassermotiven, die in Kultureinrichtungen, Lokalen und Geschäften ausliegt.

Die KulturRegion Stuttgart organisiert seit 1991 thematisch ausgerichtete Kulturprojekte in Zusammenarbeit mit ihren Mitgliedsstädten. Sie will damit erreichen, dass Bürgerinnen und Bürger sich stärker mit ihrer Region identifizieren und auseinandersetzen. Sie dokumentiert die kulturelle Vielfalt der Region und der Kommunen und nutzt das daraus entstehende kreative Potenzial. In der KulturRegion Stuttgart sind zurzeit 38 Kommunen, der Verband Region Stuttgart und einige Kulturvereine zusammengeschlossen.

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20. Mai 2009
Die Wasser des Neckar´ 2009 – Lichternetz (2)

Die KulturRegion Stuttgart plant ein großes Kunstwerk, bei dem sich Bürgerinnen und Bürger beteiligen können. Am Freitag, 16. Oktober 2009 spannt sie in der Blauen Stunde ein Lichternetz über den Gewässern der Region auf.

Das Kunstwerk wird so groß sein, dass es von niemandem als Ganzes gesehen werden kann, doch es wird im unmittelbaren Erleben und in der Vorstellungskraft aller Beteiligten wirken.

Die Menschen treffen sich an diesem Tag in ihren Städten an den Ufern oder in Ufernähe und lassen die Nebenflüsse des Neckars in einem besonderen Licht erscheinen. Sie bringen dazu individuell gestaltete Leuchtkörper mit. Dabei ist von der Fackel über schwimmende Lichter im Wasser bis zur aufwändigen Lichtinszenierung alles möglich. Der Fantasie der Beteiligten sind keine Grenzen gesetzt.

Als Blaue Stunde bezeichnet man die Dämmerungsphase, in der die Sonne schon unter den Horizont gesunken ist, der Himmel aber noch intensiv blau leuchtet. Die dabei aufkommende besonders schöne Stimmung haben Poeten und Schriftsteller immer wieder beschrieben. Am 16. Oktober dauert die Blaue Stunde in unseren Breiten von 18.33 bis 19.04 Uhr.

Mit Hilfe von Künstlern, Kultureinrichtungen, Kindergärten, Schulen, Vereinen, Kirchen, Betrieben und sonstigen Gruppierungen, aber auch Einzelpersonen und Familien kann es vor Ort gelingen, das „Netz“ leuchten zu lassen. Von der jeweiligen Stadtverwaltung wird die Aktion koordiniert. 22 Städte und Gemeinden der Region haben bereits jetzt ihre Teilnahme erklärt. Die Flüsse Rems und Enz ´leuchten´ bereits schon fast durchgehend.

Ein Anmeldeformular zum Lichternetz gibt es auf der Startseite von www.kulturregion-stuttgart.de.

Das Lichternetz ist der Höhepunkt des auf zwei Jahre angelegten Projekts Die Wasser des Neckar´, bei dem es sich die KulturRegion Stuttgart zur Aufgabe gemacht hat, den Neckar und seine Nebenflüsse als zentrale Lebensadern der Region Stuttgart ins Bewusstsein zu rufen. Von Juni bis Oktober 2009 finden hierzu in 19 Mitgliedstädten der KulturRegion Stuttgart zahlreiche Veranstaltungen statt.

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3. März 2009
Die Wasser des Neckar´ 2009 − Lichternetz
(1)

Der Neckar und seine Nebenflüsse sind zentrale Lebensadern in der Region Stuttgart, die die Menschen verbinden. Die KulturRegion Stuttgart hat es sich mit dem auf zwei Jahre angelegten Projekt Die Wasser des Neckar´ zur Aufgabe gemacht, diesen Zusammenhang mit Leben zu füllen und sinnlich erfahrbar zu machen.

Von Juni bis Oktober 2009 finden hierzu in den Städten zahlreiche Veranstaltungen statt. Gemeinsamer spektakulärer Höhepunkt ist das Lichternetz am Freitag, 16. Oktober 2009 in der „Blauen Stunde“ von 18.33 bis 19.04 Uhr.

Was passiert da? Bürgerinnen und Bürger treffen sich in ihren Städten an den Ufern oder in Ufernähe und lassen die Gewässer in einem besonderen Licht erscheinen. Sie bringen dazu individuell gestaltete Leuchtkörper mit. Dabei ist von der Fackel über schwimmende Lichter im Wasser bis zur aufwendigen Lichtinszenierung alles möglich. Der Fantasie der Beteiligten sind keine Grenzen gesetzt.

Als „Blaue Stunde“ bezeichnet man die Dämmerungsphase, in der die Sonne schon unter den Horizont gesunken ist, der Himmel aber noch intensiv blau leuchtet. Poeten und Schriftsteller haben immer wieder versucht, die dabei aufkommende Stimmung zu beschreiben.

Die Menschen in den Städten bilden so ein großes Lichternetz, das über die ganze Region strahlt. Aufgerufen sind alle Mitgliedsstädte der KulturRegion Stuttgart sowie alle weiteren Städte und Gemeinden in der Region, sich zu beteiligen.

Mit Hilfe von Kindergärten, Schulen, Vereinen, Künstlern, Kultureinrichtungen, Kirchen, Betrieben und sonstigen Gruppierungen, aber auch Einzelpersonen und Familien kann es vor Ort gelingen, das „Netz“ leuchten zu lassen. Von der jeweiligen Stadtverwaltung wird die Aktion koordiniert.

Christof Bolay, 1. Vorsitzender der KulturRegion Stuttgart und Oberbürgermeister in Ostfildern lädt seine Amtskolleginnen und -Kollegen in den Kommunen der Region ein: „Wenn Sie und Ihre Stadt bei der wohl größten gemeinsamen Aktion in der Region Stuttgart dabei sein wollen, melden Sie sich bitte bis 30.03.09 an!“

Weitere Informationen und ein Anmeldeformular finden Sie unter www.kulturregion-stuttgart.de.

Kontakt
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Am Hauptbahnhof 7
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0711 – 22 12 16
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