Fellbach zurück zur Übersicht


denkwürdig

Bedeutende Funde bezeugen eine frühe Besiedlung und den kulturhistorischen Reichtum der Gegend. So wurde im 16. Jahrhundert ein Mithras-Relief aus römischer Zeit in einer Weinbergmauer entdeckt. 1980 förderten Ausgrabungen die sogenannten „Schmidener Hirsche“ - hölzerne, im 2. Jahrhundert vor Christus entstandene Tierplastiken - zutage.

Die Geschichte Fellbachs ist bis weit in das 20. Jahrhundert hinein gleichbedeutend mit der Geschichte der drei Dörfer Oeffingen, Schmiden und Fellbach. Bereits im 8. Jahrhundert wurde Oeffingen in einer Schenkungsurkunde erwähnt. Im Mittelalter unterschied sich das einfache Leben in den drei Dörfern kaum voneinander. Der Alltag der abhängigen Wengerter („Weingärtner“) und Bauern wurde vom Lehenssystem unter verschiedenen Landesherren bestimmt.

Oeffingen wurde während der Reformation zur katholischen Enklave im protestantischen Württemberg. Fellbach entwickelte sich dagegen zu einem der geistigen Zentren des schwäbischen Pietismus.

Der moderne Strukturwandel wurde Mitte des 19. Jahrhunderts mit der Einführung der Gewerbefreiheit eingeleitet. Die Industrialisierung setzte zwar nicht sprunghaft ein, jedoch entstanden aus Landwirtschaft und Handwerk heraus Industriebetriebe, die für eine erfolgreiche wirtschaftliche Entwicklung der jüngeren Vergangenheit stehen.

sehenswürdig

Neues Rathaus 1986

Musikschule 2000

Altes Rathaus 1592 / 1912

Lutherkirche 1518

Pauluskirche 1927

Großes Haus in Schmiden 1577

Dionysiuskirche Schmiden um 1500

bemerkenswert

Alte Kelter 
Haus der Kultur und der Weine

Schwabenlandhalle

Galerie der Stadt

Jugendkunstschule

Stadtmuseum

Festhalle Schmiden

Orfeo-Programmkino

Besinnungsweg Oeffingen

ausgewählt

Triennale Kleinplastik

Mörike-Preis der Stadt Fellbach

Europäischer Kultursommer

Fellbacher Herbst Erntefest

Fiesta International

FLUNI (Fellbacher Lese- und Mentoreninitiative)

Hansel-Mieth-Preis für Fotoreportagen

Theater 
in der Schwabenlandhalle, im Theater im Polygon

Themenorientierte Projekte

Verschiedene Literaturprojekte

unterstrichen

Seit langem ist Fellbach für seine vorzüglichen Weine berühmt. In den vergangenen Jahren hat es sich auch zu einem Eldorado für Kunst und Kultur entwickelt. Oberste Priorität hat die Förderung und Pflege der zeitgenössischen Kunst und Literatur. 1980 richtete Fellbach die „1. Triennale Kleinplastik“ aus und wurde damit „endgültig vom Dorf zur Stadt“.
Die Diskussion über den Nutzen der Kultur in der Stadt und die soziopolitisch fundierten Debatten um einen adäquaten Kulturbegriff Ende der 70er-Jahre fielen in Fellbach auf besonders fruchtbaren Boden. Die städtebauliche Entwicklung ging dabei mit dem Ausbau des Kulturlebens Hand in Hand.

Kultur wird in Fellbach in ihrem Eigenwert respektiert und als maßgeblicher Faktor für die Identifikation der Bürger mit ihrer Stadt bewertet. Sie trägt durch die überregionale Ausstrahlung zum Ansehen der Stadt bei.
Ende der 70er-Jahre wurde ein Kulturauftrag formuliert und umgesetzt. Damals wurde das Kulturleben von den Aktivitäten der Vereine, Chöre und Kirchen geprägt. Das gewachsene Selbstverständnis als Kulturstadt führte dazu, dass die Bürger selbst zunehmend Ideen entwickeln und sich dafür engagieren, diese umzusetzen.

Aufgabe der städtischen Kulturarbeit war und ist es, ein qualitativ hochwertiges „Grundangebot“ in allen künstlerischen Feldern sicherzustellen und ein eigenständiges Profil in ausgewählten Programmbereichen zu erreichen. Darüber hinaus möchte sie das Kulturleben in Fellbach moderieren und ihm neue Impulse geben.

nachgefragt

Stadt Fellbach
Kulturamt
Marktplatz 1
70734 Fellbach
Tel. 0711 / 5851-364
Fax 0711 / 5854-119