Zukunftsmusik - Projekt 2010
11. Oktober 2010
4000 Zuschauer beim Festival Zukunftsmusik
Am Wochenende ist das Festival Zukunftsmusik in der KulturRegion Stuttgart mit dem Abschlusskonzert der Neuen Vocalsolisten, des SWR Vokalensembles, der Andreaskantorei Obertürkheim und des Ensembles ascolta zu Ende gegangen. Zahlreiche der knapp 1000 Mitwirkenden haben im Stuttgarter Theaterhaus die erste Ausgabe des Festivals innovativer Musik gefeiert, bei dem Komponisten und Künstlerteams Musik, Performances und Happenings für 12 Orte der Region Stuttgart geschaffen haben.
Christine Fischer, Künstlerische Leiterin des Festivals Zukunftsmusik und Intendantin von Musik der Jahrhunderte: „Mit Zukunftsmusik ist es geglückt, zahlreiche Menschen auf fantasievolle Weise mit zeitgenössischer Musik in Berührung zu bringen – und ihnen dadurch auch einen neuen Blick auf ihre Arbeits- und Lebenswelt zu eröffnen. Das erfahren wir im persönlichen Gespräch wie durch zahlreiche Zuschriften, die uns erreichen. Die 14 uraufgeführten Werke geben ein eindrucksvolles Bild von den künstlerischen Ideen und Sehnsüchten der jüngeren und jüngsten Komponisten-Generation.“
14 Uraufführungen und drei deutsche Erstaufführungen waren innerhalb von zehn Tagen in 23 Veranstaltungen in 12 Städten zu erleben. Über 4000 Zuschauer fanden den Weg an teils entlegene Aufführungsorte wie die Justizvollzugsanstalt Gotteszell in Schwäbisch Gmünd oder die Hohenstaufen-Ruine bei Göppingen. Mit einer Roboterdemonstration, Musik für Badmintonschläger oder einer Kochshow lockte das Festival mit außergewöhnlichen Formen und Formaten.
Die eingeladenen Künstler haben sich intensiv mit den regionalen Gegebenheiten beschäftigt und ihre künstlerischen Vorstellungen für die jeweiligen Mitwirkenden und Spielorte konzipiert – sowohl in beteiligten Unternehmen wie der Klett Gruppe oder in Vereinen wie der Badminton-Abteilung des SGV Hochdorf als auch in über dreißig beteiligten Musikensembles.
Die beteiligten Komponisten und Teams waren Paolo Perezzani in Ostfildern, Johannes Kreidler in Esslingen, Mario Verandi in Backnang, Gordon Kampe in Rechberghausen, Niklas Seidl, Jan Rohwedder und Alexander Mihan in Schwäbisch Gmünd, Sergej Newski in Göppingen, Daniel Kötter und Hannes Seidl, Sandeep Bhagwati, Rupert Huber und Jennifer Walshe in Stuttgart, Max Marcoll in Ditzingen, Werner Cee in Ludwigsburg, KLANK in Waiblingen, Annesley Black und Hazel Meyer in Remseck und kina manang in Leonberg.
Zukunftsmusik war in diesem Jahr das Gemeinschaftsprojekt der KulturRegion Stuttgart und wurde unter Federführung von Musik der Jahrhunderte im Rahmen ihres Netzwerk Süd* veranstaltet. Das Festival hatte sich zur Aufgabe gemacht, Neue Musik in die Mitte der Gesellschaft zu bringen.
*Netzwerk Süd ist ein Projekt von Musik der Jahrhunderte und ihren Partnern in der Metropolregion Stuttgart im Rahmen des Netzwerk Neue Musik, ein Förderprojekt der Kulturstiftung des Bundes.
Weitere Partner und Förderer des Festivals sind der Verband Region Stuttgart, die Baden-Württemberg Stiftung, das europäische Kulturprojekt ENPARTS, das Kulturprogramm der Europäischen Union, die Ernst von Siemens Musikstiftung, der Innovationsfonds der Landeshauptstadt Stuttgart, die LBBW Stiftung Kunst und Kultur, die Klett Gruppe, die Bürgerstiftung Ludwigsburg, die SportRegion Stuttgart und die Wirtschaft, Tourismus und Marketing GmbH Waiblingen.
Pressekontakt: Petra Heinze PR, Tel: 0711 . 65 66 315, E-Mail: petraheinze.pr@t-online.de