Zukunftsmusik - Projekt 2010
10. Juni 2010
Zukunftsmusik – Ein Festival innovativer Musik in der Region Stuttgart
Im Herbst dieses Jahres überrascht der Süden der Republik mit einem neuen, einmalig stattfindenden Festival innovativer Musik: Die Veranstalter KulturRegion Stuttgart und Musik der Jahrhunderte mit dem Netzwerk Süd* laden vom 1. bis zum 10. Oktober zum Festival Zukunftsmusik ein.
"Im Zentrum steht, welche künstlerischen Positionen eine junge Generation von Komponisten und Klangkünstlern heute in der Auseinandersetzung mit der Gesellschaft einnimmt", beschreibt die künstlerische Leiterin Christine Fischer das Ziel des Festivals.
12 Komponisten haben musikalische Projekte für 12 Städte der KulturRegion Stuttgart entworfen und dabei besondere Merkmale oder Talente des jeweiligen Ortes hervorgehoben. "Wir möchten, dass Bewohnerinnen und Bewohner der Region sich im Kontext zeitgenössischer Musik mit ihren Lebensbedingungen und ihrem Umfeld auseinandersetzen können", betont Christof Bolay, Oberbürgermeister in Ostfildern und Vorsitzender der KulturRegion Stuttgart, einem Zusammenschluss von 38 Kommunen, drei Vereinen und dem Verband Region Stuttgart.
Beteiligt sind die von einer Jury ausgewählten Komponistinnen und Komponisten Annesley Black mit Badmintonspielern in Remseck, Alan Hilario mit einer Koch-Performance in Leonberg, Gordon Kampe mit szenischen Nachtstücken, die vom Gemeinderat in Rechberghausen miterfunden wurden, Johannes Kreidler mit einem Demonstrationszug in Esslingen, Maximilian Marcoll mit einer temporären Umverteilung in der Stadt Ditzingen, Sergej Newski mit einer Prozession auf die Burgruine Hohenstaufen bei Göppingen, Christoph Ogiermann mit über 400 Musikern in der Innenstadt von Waiblingen, Paolo Perezzani mit einem Stück über das Hören in Ostfildern, Niklas Seidl mit Inhaftierten der JVA Gotteszell in Schwäbisch Gmünd, Mario Verandi mit einer Klanginstallation über Geschichten von Migranten in Backnang, Hannes Seidl und Daniel Kötter mit einem theatralischen Parcours durch das Gelände des Klett-Verlags in Stuttgart sowie Werner Cee mit einem Klangportrait der Stadt Ludwigsburg.
Hinzu kommen Veranstaltungen im Theaterhaus Stuttgart: Die Neuen Vocalsolisten decken in Sandeep Bhagwatis „Atish-e-Zaban“ die Mechanismen von Teamwork auf und präsentieren am Abschlusstag das Musiktheaterstück „Freizeitspektakel“ von Hannes Seidl und Daniel Kötter. Das Ensemble ascolta phantasiert zusammen mit der Komponistin Jennifer Walshe über die Welt im Jahre 2978, und das SWR Vokalensemble und die Andreaskantorei Obertürkheim kann man mit einem neuen Werk von Rupert Huber erleben.
Weitere Informationen finden Sie hier.
Die Open Air-Veranstaltungen sind kostenlos, für alle anderen Veranstaltungen gibt es ab 1.9.2010 Karten, Tel.: 0711 . 40 20 720
* Netzwerk Süd ist ein Projekt von Musik der Jahrhunderte und ihren Partnern in der Metropolregion Stuttgart im Rahmen des Netzwerk Neue Musik, ein Förderprojekt der Kulturstiftung des Bundes.
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und
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