Zukunftsmusik - Projekt 2010

09. Dezember 2009 



Ein Festival für innovative Musik in der Region Stuttgart


Viel Neugierde, Spielfreude und Eigenkreativität ist gefragt beim neuen Projekt der KulturRegion Stuttgart für das Jahr 2010. Zum ersten Mal widmet sich die KulturRegion Stuttgart dem Thema der neuen Musik. Mit dem Festival Zukunftsmusik will sie im Oktober 2010 ihr Publikum in neue musikalische Welten entführen. Bei allen Auftragswerken, die für das Festival entstehen, sind auch Bewohner der teilnehmenden Städte als Akteure einbezogen. Die KulturRegion Stuttgart kooperiert bei Zukunftsmusik mit der Stuttgarter Institution Musik der Jahrhunderte, die mit ihrem Netzwerk Süd* seit einigen Jahren in enger Zusammenarbeit mit zahlreichen Kommunen aus der Region Konzerte, Jugendprojekte und Workshops zu neuer Musik veranstaltet. Die beiden Veranstalter eröffnen in ihrem Festival einen Ort des musikalischen Experiments. Dabei steht im Zentrum, welche künstlerischen Positionen eine junge Generation von Komponisten und Klangkünstlern heute in der Auseinander­setzung mit der Gesellschaft einnimmt.

 

12 Städte beauftragen jeweils einen „Composer in Residence“, ein innovatives musikalisches Projekt für ihre Stadt zu entwerfen. Dafür hat die KulturRegion Stuttgart im Sommer 2009 durch eine internationale Ausschreibung junge Komponistinnen und Komponisten eingeladen, sich mit den Lebenswelten der Menschen in der Region Stuttgart auseinanderzusetzen. In der Ausschreibung wurde Wert darauf gelegt, Menschen eines Ortes aktiv in das Projekt einzubeziehen – junge oder alte, lernende oder arbeitende Menschen, Menschen im Arbeits- oder im Freizeitumfeld, musizierende oder in der Musik unerfahrene Menschen. „Diese Aspekte sind uns besonders wichtig“, unterstreicht Christof Bolay, Oberbürgermeister in Ostfildern und Vorsitzender der KulturRegion Stuttgart, einem Zusammenschluss von 38 Kommunen und dem Verband Region Stuttgart. „Denn wir möchten mit unseren jährlichen Projekten Impulse geben, sodass Bewohnerinnen und Bewohner der Region sich mit ihren Lebensbedingungen auseinandersetzen und sich mit ihrem Umfeld identifizieren können.“

 

Der Ausschreibung für „Zukunftsmusik“ waren bis Mitte September 2009 über 60 Komponistinnen und Komponisten aus verschiedenen europäischen Ländern sowie aus Japan, den USA, Kanada und Lateinamerika gefolgt. Eine Jury unter der Leitung von Christine Fischer, Intendantin von Musik der Jahrhunderte und Künstlerische Leiterin von Zukunftsmusik, wählte zwölf dieser Projekte für das Festival aus. Anschließend folgte der Hauptausschuss der KulturRegion Stuttgart den Empfehlungen der Jury.


 

Die ausgewählten Komponisten sind Annesley Black für Remseck am Neckar, Alan Hilario für Leonberg, Gordon Kampe, Johannes Kreidler für Esslingen am Neckar, Maximilian Marcoll für Ditzingen, Sergej Newski für Göppingen, Christoph Ogiermann für Waiblingen, Paolo Perezzani für Ostfildern, Niklas Seidl für Schwäbisch Gmünd und Mario Verandi für Backnang. Die Stadt Stuttgart beteiligt sich mit einem umfangreichen „Kongress“ für Erwachsene. Unter anderem komponieren Sandeep Bhagwati und Hannes Seidl als „Composers in Residence“ für ausgewählte Firmen, in denen sie als „Querdenker“ einige Tage oder Wochen verbringen werden. Weitere Städte der Region werden sich durch Kinder- und Jugendkonzerte und/oder Ausstellungen mit neuer Musik oder Klangkunst dem Festival Zukunftsmusik anschließen.

 

*Netzwerk Süd ist ein Vermittlungsprojekt von Musik der Jahrhunderte und ihren Partnern in der Metropolregion Stuttgart im Rahmen des Netzwerks Neue Musik, gefördert von der Kulturstiftung des Bundes.

 

Weitere Informationen: www.kulturregion-stuttgart.de/zukunftsmusik/start.html

Pressekontakt: Petra Heinze PR, Tel: 0711 . 65 66 315, E-Mail petraheinze.pr@t-online.de

 

 

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