| Remseck am Neckar | { zurück zur Übersicht |
denkwürdig
Am 1. Januar 1975 schlossen sich Aldingen, Hochberg, Hochdorf, Neckargröningen und Neckarrems zusammen. Aber erst 1977 erhielt Remseck seinen Namen. Es wurde nach der Burg benannt, die hoch über der Remsmündung liegt. Die Gemeinden haben viele geschichtliche Gemeinsamkeiten. Sie hatten alle unter dem Dreißigjährigen Krieg und der Herrschaft der Franzosen zu leiden, bevor nach 1700 eine Zeit des Wiederaufbaus begann. Der kleinbäuerliche Haustyp von damals — im Erdgeschoss Stallungen, darüber der Wohntrakt — prägt noch heute die Ortskerne.
Erhalten haben sich auch viele Hinweise auf eine rege Landwirtschaft und Handwerkstätigkeit: zum Beispiel die Schafhäuser in Aldingen und Neckargröningen, Pfarr- und Zehntscheuern und drei Keltern. Schon von Alters her wurden die steilen Ostufer des Neckars und die Südhänge der Rems für den Weinbau genutzt.
Heute ist Remseck ein attraktiver Wohnort. Mittelständische Industrieunternehmen und größere Handels- und Handwerksbetriebe haben sich hier angesiedelt. Auch dem Wunsch, in Remseck zu wohnen, kam die Gemeinde entgegen. So entstanden 1987 im Ortsteil Aldingen in den „Halden“ rund 1100 neue Wohnungen. Auch in den anderen Ortsteilen wurden neue Baugebiete, wie beispielsweise die ehemalige US-Siedlung Pattonville, erschlossen.
sehenswürdig
Traditionelle kleinbäuerliche Häuser
Renaissanceschloss Aldingen 1580
Pfarrkirche St. Margaretha 1398
Schloss in Hochberg 1593
Schloss in Hochdorf 16./17. Jahrhundert
Pfarrkirche St. Wendelin
Altes Rathaus in Neckargröningen 1593
Altes Rathaus Neckarrems 1564
Pfarrkirche St. Michael und Sebastian um 1500
Schloss Remseck 1842
Wohnsiedlung Pattonville
bemerkenswert
Kelter in Hochberg 1752, heute Veranstaltungsraum
Alte Gemeindehalle Hochberg
Europäischer Markt
Hobbybude Hochdorf e.V.
Jugendmusikschule
Werkraum Hochberg
ausgewählt
Straßenfest Neckarrems jedes Jahr im Juli
Wilhelmsplatzfest alle 2 Jahre in Hochdorf
Schlosshoffest jährlich in Aldingen
„Treffpunkt Remseck“ Veranstaltungsreihe
unterstrichen
Leitlinien der Kulturförderung existieren derzeit noch keine. Den Schwerpunkt seiner kulturellen Arbeit legt das Kulturamt auf ein Programm, das die Teilgemeinden verbindet und nicht jeden Ort für sich darstellt.
Dadurch soll die gemeinsame Identität der Remsecker EinwohnerInnen gestärkt werden. Dies drückt sich auch im Titel der Veranstaltungsreihe „Treffpunkt Remseck“ aus.
nachgefragt
Gemeinde Remseck am Neckar
Kultur- und Sportamt
Fellbacher Straße 2
71686 Remseck am Neckar
Tel. 07146 / 289-145
Fax 07146 / 289-189
Infos im Halbjahresprogramm, im Amtsblatt Remseck und in der Ludwigsburger Kreiszeitung, außerdem unter www.remseck-am-neckar.de