Schwäbisch Hall zurück zur Übersicht


denkwürdig

Die 887 erstmals urkundlich erwähnte Stadt gehörte im 11. Jahrhundert zum Bistum Regensburg. Bereits im 13. Jahrhundert Freie Reichsstadt geworden, behielt Schwäbisch Hall diesen Status bis 1804 bei. Im Mittelalter war die Stadt vom Reichtum durch den Salz- und Weinhandel geprägt. Die Salzquellen waren — so ist in den Chroniken zu lesen — schon von den Römern benutzt worden. Im 16. Jahrhundert spielte die Stadt eine wichtige Rolle.
 
Der Reformator Johannes Brenz (1499-1570) hatte 1523 in der Kirche St. Michael die Lehre Luthers eingeführt. Später reformierte er im Dienste des Herzogs ganz Württemberg. 

Vom jüdischen Leben in der Stadt zeugt eine eigene Abteilung im Hällisch-Fränkischen Museum, deren Glanzstück die 1738/39 geschaffene Synagogenvertäfelung von Eliezer Sussmann ist. Sie ist das bedeutendste erhaltene Zeugnis jüdischer Kultur in Deutschland.

Im Zweiten Weltkrieg blieb Schwäbisch Hall von Zerstörungen verschont, so dass die historische Altstadt bis heute noch weitgehend erhalten ist. Allerdings existiert, infolge eines Stadtbrandes im Jahr 1728, eine mittelalterliche und eine barocke Hälfte der Stadt. Qualitätvolle neue Architektur wird bewusst in das Stadtbild integriert und erzeugt eine interessante Spannung zwischen Geschichte und Gegenwart.

Heute zählt Schwäbisch Hall 35.000 Einwohner.

sehenswürdig

Historische Altstadt

Marktplatz mit St. Michaelskirche und barockem Rathaus

Hohenloher Freilandmuseum Wackershofen

Groß- und Kleincomburg Steinbach

Aussichtsberg Einkorn

Überdachte Holzbrücken

bemerkenswert

Kunsthalle Würth

Hällisch-Fränkisches-Museum

Galerie am Markt

Johanniterhalle regionale KünstlerInnen

Konzert- und Theaterhaus „Neubau“ 1527

Gerhards Marionettentheater seit 1925

Club Alpha

Kulturzentrum Altes Schlachthaus

Haller Globe-Theater

Goethe-Institut

Fachhochschule für Gestaltung

ausgewählt

Freilichtspiele seit 1925 auf der Treppe von St. Michael, und „Kleine“ Treppe (Kindertheater)

Theaterkeller

Historisches Kuchen- und Brunnenfest der Haller Salzsieder

Backofenfest im Hohenloher Freilandmuseum

Lange Nacht der Kunst

unterstrichen
 
Kulturarbeit hat in Schwäbisch Hall einen großen Stellenwert. Die Stadt trägt und fördert zahlreiche Kultureinrichtungen. Neben der Traditionspflege wurden immer auch neue Kulturinitiativen berücksichtigt, wenn Qualität und Engagement stimmten. Auch alternative, kritische Kultur und „kleine Blüten“ haben in der Stadt kulturpolitischen Rückhalt.

Der Oberbürgermeister hält Kunst und Kultur heute für das „Salz“ der Stadt. Die städtische Kulturbeauftragte, die seit 1998 im Amt ist, koordiniert und verstärkt das vielfältige Kulturangebot nach innen und kommuniziert es nach außen. 

Ein wichtiger Teil der Kulturförderung besteht darin, zu informieren und Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit zu leisten. Gewachsene Strukturen sollen erhalten bleiben und sich weiterentwickeln. Neue Initiativen und interessante Projekte sollen immer wieder neue Impulse in die Stadt bringen. Ein Netzwerk der Kulturschaffenden trägt zu einer starken Identifikation mit der Stadt bei.

Vielfalt, Qualität und hoher Anspruch sind auch in Zukunft Kriterien für die öffentliche Förderung.

nachgefragt

Kulturbüro Stadt Schwäbisch Hall
Am Markt 9
74523 Schwäbisch Hall
Tel. 0791 / 751-382
Fax 0791 / 751-621

Weitere Infos im Veranstaltungskalender, vierteljährlich, Prospekte: Hall für Kultouristen, Touristeninfo mit Kartenkontor und unter