Logo KulturRegion Stuttgart

12. Oktober 2016

Lichtkunstfestival »Aufstiege« erfolgreich beendet

Einige Städte verlängern die Laufzeit der Lichtkunstwerke im öffentlichen Raum

Von 17. September bis 9. Oktober 2016 waren in 25 Städten und Gemeinden der Region Stuttgart Lichtkunstwerke im öffentlichen Raum zu entdecken. Zahlreiche Besucher machten sich auf den Weg, um die 37 Installationen und die über 80  Begleitveranstaltungen zu besuchen. Unter der künstlerischen Leitung von Joachim Fleischer hatte die KulturRegion Stuttgart mit ihrem Festival „Aufstiege“ drei Wochen lang ortsspezifische Lichtkunstarbeiten an Aufstiegsorten präsentiert. Aufgrund der guten Rückmeldung aus der Bevölkerung werden einige Kunstwerke über die geplante Laufzeit hinaus verlängert.

Positive Resonanz auf die Auseinandersetzung mit Licht
OB Werner Spec, Vorsitzender der KulturRegion Stuttgart, freut sich, dass das Lichtkunstfestival die Menschen dazu angeregt hat, sich auf den Weg zu machen und die Region zu erkunden: „Die Bewohner und Besucher der Region haben die Lichtkunstwerke zum Anlass genommen, um Orte außerhalb ihrer Heimatstadt zu besuchen. Die Kunstwerke waren Orte der Begegnung für Bürger verschiedener Städte, aber auch verschiedener Generationen und Kulturen.“ Der künstlerische Leiter des Festivals, Joachim Fleischer, berichtet aus den Gesprächen mit Besuchern und Verantwortlichen vor Ort: „Die Kunstwerke im öffentlichen Raum haben zu einer Sensibilisierung für die bewusste Wahrnehmung von Licht geführt. Die inhaltlichen Positionen der Künstler sprachen die Menschen sowohl sinnlich als auch geistig an und animierten sie zur Auseinandersetzung mit dem Thema Licht.“

Verlängerte Laufzeiten der Lichtkunstwerke
Einige Installationen sind auch nach Ende des Festivals noch zu besichtigen. Die Arbeit „Im Fluss“ von Max Frey an der Eugenstaffel und am Galateabrunnen in Stuttgart bleibt auf zehn Jahre bestehen und ist allabendlich zu sehen. Die selbstleuchtenden Steine des Kunstwerks „Vertex“ von Susan Helen Miller, Martina Kändler und Katharina Heubner in Herrenberg verbleiben dauerhaft auf dem Treppenpfad, der außerhalb der Stadtmauer bis zum Schlossbergplateau führt. Die Arbeit „Läufer 10“ von Christine Camenisch und Johannes Vetsch kann noch ein weiteres Jahr bis zum 9.10.2017 in der Unterführung an der S-Bahn-Haltestelle Leinfelden besucht werden. In Sindelfingen wird das Kunstwerk von Boris Petrovsky aufgrund der positiven Resonanz und eines Antrags aus dem Gemeinderat länger zu sehen sein. Interessierte haben voraussichtlich bis zum Jahresende die Möglichkeit, sich die Lichtkunst am Rathaus anzusehen und sich interaktiv zu beteiligen. Auch die massive Lichtröhre des Kunstwerks „Terminal“ von Karolina Halatek wird vorerst bis Ende Oktober auf dem Rathausplatz in Gerlingen verbleiben. Das Kunstwerk aus Glasröhren des japanischen Künstlers Hitoshi Kuriyama wird noch mindestens bis Mitte November tagsüber in der Evangelischen Stadtkirche St. Cyriakus in Bad Boll zu sehen sein. Auch eine temporäre Verlängerung des Kunstwerks „Notional Field (Bietigheim-Bissingen)“ auf dem Marktplatz in Bietigheim wird derzeit geprüft. Noch bis zum 16. Oktober haben Besucher die Möglichkeit, die Arbeit „scala momentum“ von Andreas Muxel und Martin Hesselmeier auf der großen Freitreppe vor der Stadtkirche St. Michael in Schwäbisch Hall zu besichtigen.