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17.05.2014

Paradiesischer Auftakt zum Projekt Garten Eden

© Daniela Wolf

Feierliche Eröffnung mit Regionalpräsident Bopp und Oberbürgermeister Kuhn im Weißenburgpark Stuttgart.

Dank himmlischem Wetter konnten am 16.05.2014 im Weißenburgpark rund 200 Gäste unter Sonne und Wolken zwischen Bäumen und Blumen wandeln und den Auftakt zum Projekt Garten Eden der KulturRegion Stuttgart genießen. Ein künstlerisches Programm, in dem sich Musik, Tanz und Literatur miteinander verbanden, spürte dem Garten Eden in einem ganz ursprünglichen Sinne nach: Es ging um den Anfang der Welt.

Auf der Aussichtsplattform mit Blick über Stuttgart begrüßte der Vorsitzende der KulturRegion Stuttgart, Ludwigsburgs Oberbürgermeister Werner Spec, die Gäste aus Politik, Kultur und Wirtschaft. Spec verwies darauf, dass die Eröffnungsveranstaltung unter dem Thema »Der Anfang.« nicht nur den Auftakt zum Projekt Garten Eden darstelle, sondern gleichermaßen die Aufbruchsstimmung zeige, die in der KulturRegion Stuttgart herrsche.

Auf der Terrasse des Marmorsaals überreichten Vertreter aus 40 Mitgliedskommunen der KulturRegion Stuttgart jeweils ein für ihre Stadt typisches Gewächs. Ein kugeliges Buchsbäumchen repräsentierte Ludwigsburg mit seiner barocken Geschichte, eine reichlich Orangen tragende Pomeranze stand für Leonberg; aus Waldenbuch wurde eine Buche gebracht und Herrenberg war mit einer Eiche vertreten. Aus den vielen verschiedenen Pflanzen erwuchs eine bunte Spontanskulptur. Die Schönheit und Vielfältigkeit der entstandenen Blumenpyramide versinnbildlichte das Potenzial, das der Zusammenschluss  einzelner Städte und Gemeinden bildet.

Das passende Düngemittel für weiteres Wachstum und florierende Artenvielfalt brachte Regionalpräsident Thomas S. Bopp mit. Das Gastgeschenk, eine Schubkarre - neben Dünger gefüllt mit Erde, Gießkanne und Schaufel – symbolisiere sein Anliegen, tatkräftig die Schaffung eines ganz konkreten Paradieses zu fördern: die Region Stuttgart als Garten Eden vor unserer Haustür.

Oberbürgermeister Fritz Kuhn bezog sich in seiner Rede auf die utopische Dimension des Garten Eden: Das Paradies sei ein Ort ohne soziale Hierarchien und ein Ort der Gleichheit. Er lobte den ganz konkreten Garten Eden, den die KulturRegion Stuttgart in den vielfältigen Veranstaltungen des Projekts entstehen lasse und unterstrich das Selbstverständnis der Landeshauptstadt als aktiver Partner der Region.

Das künstlerische Programm des Abends bestach durch seine Interdisziplinarität: Rahmentrommler Murat Coşkun ließ die archaischen Geschichten und teils skurrilen Mythen vom Anfang der Welt, die Schauspielerin Daniela Mohr vortrug, in seinen Klängen lebendig werden. Der Tänzer Henry Motra, der mit seinen Bewegungen das Publikum auf der Aussichtsplattform fesselte, interagierte nicht nur mit den Elementen Erde und Luft, sondern tanzte auch mit den Trommeln des ihn begleitenden Coşkun. Die Mitglieder des SWR Vokalensembles erfüllten mit ihren Stimmen Marmorsaal und Weißenburgpark. In ihren Interpretationen verschiedener Kompositionen brachten sie das Wunder der Schöpfung gesanglich zum Ausdruck. Die Streetband der Musikhochschule Stuttgart unter der Leitzung von Uli Gutscher sorgte beim Wandeln durch den Park für den nötigen Schwung. Von Trompeten und Posaunen geleitet, durch jazzige Klänge beschwingt, wanderten die Besucher vergnügt entlang der künstlerischen Stationen durchs Grün.

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