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Bönnigheim

Die mittelalterliche Silhouette der idyllisch gelegenen Kleinstadt Bönnigheim mit Ganerbenburg, Kölles-Turm und Cyriakus-Kirche ist schon von weitem zu sehen. Bönnigheim, die Stadt, die bereits im Jahr 793 im Codex des Klosters Lorsch zum ersten Mal urkundlich erwähnt wurde, ist heute wegen der schönen landschaftlichen Lage, des historischen Stadtkerns, seinen Museen und den vielen Weingütern beliebt.

In Bönnigheim vollendete Sophie La Roche, die als erste deutsche Berufsschriftstellerin gilt, ihren berühmten Roman »Geschichte des Fräuleins von Sternheim«. Heute kann man im Museum Sophie La Roche den Spuren der Schriftstellerin und Großmutter von Clemens Brentano folgen. Der Ort hat noch drei weitere Museen zu bieten. Zu Recht nennt sich Bönnigheim Wein- und Museumsstadt. Im Museum Charlotte Zander lässt sich die weltweit größte Sammlung Naiver Kunst und Art Brut bewundern, die die Galeristin Zander über Jahrzehnte zusammengetragen hat und die nun im Bönnigheimer Schloss der Öffentlichkeit zugänglich ist.

Einzigartig ist auch das Schwäbische Schnapsmuseum, das im Steinhaus, dem ältesten Gebäude der Stadt, zu finden ist. Ein weiteres Museum – die Arzneyküche – macht das Museumsquartett komplett. Im einzigen aus dem Mittelalter in Baden-Württemberg erhaltenen Apothekerlaborhäuschen ist die Geschichte der Apotheken vom Mittelalter bis heute zu besichtigen.

Für ein umfangreiches Kulturprogramm abseits der Veranstaltungen der Museen sorgt der Verein Kulturfenster Bönnigheim e.V.

Bönnigheim ist auch für jeden Weinliebhaber eine Reise wert. Gleich zwei Weinstraßen führen durch die Stadt, die Weinstraße Kraichgau-Stromberg und die Schwäbische Weinstraße. Auf den sonnenbeschienenen Hängen rund um Bönnigheim wachsen Spezialitäten der Region: der Lemberger und Spätburgunder.