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© Kyungwoo Chun

Göppingen

Als »Ort der Vielfalt« wurde Göppingen 2008 vom Bund ausgezeichnet. Und als Ort der Vielfalt kann sich die Stadt mit Recht bezeichnen – nicht nur aufgrund seiner Vorbildhaftigkeit im Bereich Interkulturalität.

Göppingen ist gleichermaßen historischer Ort, geprägt von seiner fast 1000-jährigen Geschichte als Stammsitz der Staufer-Dynastie, wie quirliger Meltingpot mit internationalem Kulturleben.

Die jährlichen interkulturellen Wochen bieten ein Forum für den Dialog künstlerischer Positionen aus verschiedenen kulturellen Kontexten.

Der Hohenstaufen, auf dem einst die Stammburg der Staufer stand, ist heute eines der beliebtesten Ausflugsziele in der Region Stuttgart. Im Staufer-Dokumentationszentrum am Fuße des Berges kann man sich ebenso einen Eindruck von dieser wichtigen Geschichtsepoche machen wie bei einem Besuch der Stiftskirche in Göppingen-Faurndau – sie zählt zu den bedeutendsten spätromanischen Kirchenbauten des südwestdeutschen Raums.

Die Kunsthalle Göppingen hat sich mit Wechselausstellungen internationaler zeitgenössischer Kunst einen Namen gemacht.

Größen wie James Turell, Marie-Jo Lafontaine oder Günther Uecker haben in der Vergangenheit eigens Projekte für die Halle mit dem Sheddach – das Markenzeichen der Kunsthalle Göppingen – entwickelt.

Wenn es dunkel wird, erwacht das abendliche Kulturleben. Streunende können sich auf beste Unterhaltung einstellen, ob bei Kleinkunst, Kabarett oder Jazz bei ODEON im Kulturzentrum Altes E-Werk, beim Rock in der Chapel, bei der regionalen Jazzszene im Moloko oder bei Filmvorführungen abseits des Mainstreams im K3 oder im OPEN END-Kino.

Lohnend ist auf jeden Fall auch ein Besuch des Städtischen Museums im Storchen, das im November 2014 mit einer neu gestalteten Dauerausstellung wiedereröffnet wurde.

Und das jüdische Museum zeigt in Gedenken an eine der größten jüdischen Gemeinden in Württemberg eine bewegende Ausstellung über das jüdische Leben in Göppingen.