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Winnenden

Vor dem Schloss Winnental in Winnenden steht ein ungewöhnliches Denkmal: ein in Stein gehauener Mops. Herzog Karl Alexander gab das Kunstwerk in Auftrag, nachdem sein Mops, den er 1717 bei der Schlacht um Belgrad im Kampfgetümmel verloren hatte, den langen Weg bis nach Winnenden zurückgelaufen kam. So will es die Legende.

Ein etwas anderes kunsthistorisches Kleinod findet sich in der Winnender Schlosskirche: Der Jakobusaltar ist ein kunst- und kulturgeschichtlich bedeutender Hochaltar, der in aufwendiger Schnitzarbeit das Leben und Wirken des Heiligen Jacobus darstellt. Ritter des Deutschen Ordens stiftenden diesen um 1520.

Neben einer Theaterreihe mit Programm für Erwachsene und Kinder, den Winnender Schlosskonzerten und sonntäglichen Matineen, lohnt sich ein Besuch im Rathausfoyer, das sich regelmäßig in eine Ausstellungshalle verwandelt. 

In der wärmeren Jahreszeit sind das Stadtfest City-Treff, die Winnender Weintage und der freitägliche Kunsttreff am Marktbrunnen ganz besondere Highlights. Und bei »Winnenden liest« stellen Persönlichkeiten der Stadt ihre Lieblingsbücher vor: Bücherlauschen unter uralten Bäumen in einer lauen Spätsommernacht.