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Stuttgart

Eugenstaffel

© Stephan Klage

175 Stufen, 121 Meter Länge. Die romantische Treppe, begrenzt von einem schmiedeeisernen Geländer, führt von der Urbanstraße hin zum Eugensplatz mit dem schönen Galateabrunnen. In der Verlängerung erreicht man die Uhlandshöhe und Gänsheide. Sie führt vorbei an hohen Bäumen und angenehm verwilderten innerstädtischen Vorgärtchen. Am Rande der alten Treppe haben Künstler wie Max Ackermann, Eduard Mörike und Rudolf von Laban gewohnt, deswegen heißt die Eugenstaffel auch "Künstlerstaffel". Offiziell wurde sie nach Herzog Eugen II von Württemberg benannt.

Gekrönt wird sie am Eugensplatz von der schönen Galatea, die auf die Stadt im Talkessel blickt. Die Figur wurde von Königin Olga 1890 gestiftet. Der Brunnen wurde 1890 vom Architekten und Bildhauer Otto Rieth sowie dem Erzgießer Paul Stotz (1850–1899) geschaffen. Die Galatea (der Name bedeutet "Weiß wie Schnee") ist eine Figur der griechischen Mythenwelt. Sie wurde vom Zyklop Polyphem begehrt, dem sie aber den jungen Hirten Akis vorzog. Polyphem zerschmetterte daraufhin Akis mit einem Felsbrocken. Galatea ließ unter dem Felsen eine Quelle entspringen und machte Akis zum Gott des Stromes.

Einige Stuttgarter äußerten nach der Einweihung des Brunnens ihr Missfallen, dass die Galatea-Figur nur spärlich bekleidet ist. Daraufhin soll die verärgerte Königin Olga damit gedroht haben, die Figur um 180 Grad zu drehen und mit dem nackten Hinterteil zur Stadt aufzustellen.

Adresse

Urbanstraße (Verlängerung der Eugenstraße)
quert Moserstraße und Werastraße und endet am Eugensplatz (U15)
70182 Stuttgart

Öffnungszeiten

jederzeit zugänglich

Eintritt

kein Eintritt

Lichtinstallation