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Leonberg

Pomeranzengarten Leonberg

Leonberg wurde 1248 von Graf Ulrich I. von Württemberg gegründet. In den Jahren 1560 bis 1565 hat Baumeister Aberlin Tretsch im Auftrag von Herzog Christoph die ursprüngliche Stadtburg zum Schloss umgebaut.

1609 wurde das Schloss Leonberg Witwensitz der Herzogin Sibylla von Württemberg. Ihr Sohn, Herzog Johann Friedrich, beauftragte den renommierten Hofbaumeister Heinrich Schickhardt, die Schlossanlage zu restaurieren und eigens für die Herzogin einen Terrassengarten mit Brunnen und Pomeranzenhaus anzulegen.

Nach 1742 aber war die Schlossanlage nicht mehr fürstlicher Wohnsitz. Der Pomeranzengarten verkam zum Obst- und Gemüsegarten und verwilderte.  

Erst im Jahre 1980 wurde der Pomeranzengarten Leonberg nach den Originalplänen von Heinrich Schickhardt durch das Land Baden-Württemberg wiederhergestellt. Er ist einer der wenigen in Europa erhaltenen Terrassengärten aus der Zeit der Hochrenaissance.

Die Beete sind mit einer bunten Blumenvielfalt angelegt, aber nicht auf farbige Gesamtwirkung bedacht. Der Besucher kann von Blume zu Blume gehen und so seine Eindrücke sammeln. Duft-, Gewürz- und  Heilpflanzen sind – ganz im Sinne eines Renaissancegartens – gleichermaßen vertreten. Auch die Pomeranze, eine Bitterorange, wurde einst nicht nur in der Küche, sondern auch in der Hausapotheke verwendet.

Adresse

Schloss Leonberg und Pomeranzengarten
Schlosshof 7
71229 Leonberg

Öffnungszeiten

Pomeranzengarten:

April - September:
08:00 Uhr - 22:00 Uhr

Oktober - März:
08:00 Uhr - 18:00 Uhr

Das Schloss kann nicht besichtigt werden.

Eintritt

Der Eintritt in den Pomeranzengarten ist frei.