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Das Produktionskunst-Festival in der Region Stuttgart

Drehmoment 2018

Was passiert, wenn Kunst und Produktion aufeinandertreffen? Die Region Stuttgart ist einer der führenden Industriestandorte Europas. Diese Stärke möchte die KulturRegion Stuttgart nutzen und neue Freiräume für die Kultur schaffen. Das Projekt »Drehmoment« öffnet der Kunst den Zugang zu industriellen Ressourcen in der wirtschaftsstarken Region. Rund 35 nationale und internationale Künstler arbeiten in Industrie- und Handwerksbetrieben und entwickeln dort mithilfe der ungewohnten Möglichkeiten – Maschinen, Fertigungsprozessen, Produkten oder der Belegschaft – neue Kunstwerke.

Bei einem regionsweiten Festival vom 4. bis zum 28. Oktober 2018 kann diese außergewöhnliche ›Produktionskunst‹ – von Klanginstallationen oder Skulpturen bis hin zu Roboter- und Virtual-Reality-Kunst – entdeckt werden.

Durch interdisziplinäre Zusammenarbeit schafft »Drehmoment« Raum für gegenseitige Inspiration, Innovation und künstlerische Forschung, indem Künstler die Grenzen technischer Infrastruktur ausloten, Verfahrensmuster aufbrechen und so neue Sichtweisen ermöglichen. Im Fokus der künstlerischen Arbeiten stehen die Veränderungen in der Lebens- und Arbeitswelt, die uns alle in den kommenden Jahren betreffen werden, beispielsweise durch fortschreitende Digitalisierung oder E-Mobilität. Die Region wird so zu einer Plattform für die Entwicklung zukunftsweisender Ansätze und eines kreativen und innovativen Umfelds.

»Drehmoment«

Dreh|mo|ment, das (Physik) Substantiv, Neutrum
(auf einen Drehpunkt, eine Drehachse bezogenes) Maß für das Bestreben eines Körpers, sich zu drehen. Typische Anwendungen finden sich im Automobilbau. Beispiel: Drehmomentschlüssel.

Dreh|mo|ment, der (Umgangssprache) Substantiv, Maskulinum
(auf einen Zeitpunkt bezogenes) Bestreben einer Region, sich zu verändern.

Der künstlerische Leiter Benjamin Heidersberger

© Joachim Mottl

Der international anerkannte Künstler Benjamin Heidersberger ist an der Schnittstelle von Wirtschaft und Kunst tätig. Daneben beschäftigt er sich mit der Auswirkung interaktiver Medien auf die Gesellschaft und mit algorithmischen Kompositionen.

Benjamin Heidersberger wurde 1957 in Braunschweig geboren. Er ist Gründer und geschäftsführener Gesellschafter der Ponton-Lab GmbH, die als Künstlergruppe u. a. auf der documenta 8 und IX sowie der Ars Electronica unter dem Namen Van Gogh TV interaktive Medien- und TV-Projekte in Europa, USA und Japan realisierte.

»Grundlegende These des einzigartigen Produktionskunst-Festivals ist, dass die Zusammenarbeit von Kunst und Produktion zu einer beidseitigen Inspiration führt, Neues und Unerwartetes für den Menschen sichtbar anregt und somit die künstlerische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung der Region Stuttgart fördert«, so beschreibt Benjamin Heidersberger seinen Antrieb das Projekt federführend zu gestalten. Kunst, Technologie und Gesellschaft sind die zentralen Themen seiner eigene Biografie.

Benjamin Heidersberger lebt und arbeitet in Berlin und Stuttgart.

Wir danken unseren Partnern und Förderern für die Unterstützung des Projektes »Drehmoment«

Projekt in Kooperation mit:

Die KulturRegion Stuttgart finanziert sich aus den Beiträgen ihrer Mitglieder. Besonderer Dank gilt dem Verband Region Stuttgart, der mit seinem Zuschuss die interkommunale Arbeit wesentlich unterstützt.

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