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Eine Schokoladenseite. Und auf der anderen Seite Kunst.

Mitte der 80er Jahre habe ich beschlossen, meine persönlichen Interessen, nämlich das Engagement für die Bildende Kunst, auch in die Firma Ritter einzubringen.

Ich bin Teil der Inhaber-Familie der Firma Ritter in dritter Generation.

Mitte der 80er Jahre habe ich beschlossen, meine persönlichen Interessen, nämlich das Engagement für die Bildende Kunst, auch in die Firma Ritter einzubringen.

Ich habe ein Sponsoring ins Leben gerufen. Außerdem haben wir die Büros mit Kunstwerken, die im Zusammenhang mit dem Quadrat stehen, ausgestattet. So begann ich also auch Kunst zu kaufen. Aus heutiger Sicht würde man sagen, eine Sammlung aufzubauen.

Mein Vater hatte auch schon Kunst gekauft. Das hat mir als Kind und Jugendliche schon sehr gefallen. Ich habe mir Museen in Paris angeschaut, habe mir Kunstkataloge schenken lassen. Ich hätte auch gerne Kunstgeschichte studiert, aber für meine Eltern war das etwas, das man eigentlich nicht wirklich ernst nehmen kann.

»Das war etwas für höhere Töchter. Das ist nix Bodenständiges.«

»Du brauchst schon eher was G’scheits, was Schaffiges.«

Aber irgendwann kam das Interesse für die Kunst durch die Hintertüre eben wieder herein.

Naja, und Sammeln ist eine gewisse Sucht.

Irgendwann hatte ich glücklicherweise die Möglichkeit, die Sammlung zu zeigen und Teile auszustellen.

Aber ich hatte auch das Bedürfnis, dass wir ein eigenes Zuhause für die Sammlung haben.

»Ideal wäre es doch, ein Museum neben der Fabrik zu bauen.«

Und glücklicherweise hatten wir auch dafür die Möglichkeit.

So ist dieses Museum entstanden.

Nun haben wir: eine Schokoladenseite. Und auf der anderen Seite Kunst.