Logo KulturRegion Stuttgart
© Chris Korner

Stuttgart

Museum Fritz von Graevenitz

Zum Gesamtensemble von Schloss Solitude, das Herzog Karl Eugen 1763/64 erbauen ließ, gehören die Häuser an der auf das Schloss zuführenden Hauptallee. Hier wohnte die Familie von Graevenitz bereits seit 1906. Der Bildhauer und Maler Fritz von Graevenitz arbeitete von 1921 bis zu seinem Tod 1959 auf seinem so genannten ›Werkplatz‹, der sich auf der Gartenseite des Hauses Nummer 24 befand. Auf diesem Werkplatz befanden sich mehrere Ateliers und eine Scheune, die die Arbeiten des Künstlers beherbergten. 1969 wurden diese Gebäude abgerissen, um Platz für die Dienstvilla des Baden-Württembergischen Ministerpräsidenten zu schaffen. 1971 gründete Jutta von Graevenitz, die Ehefrau des Künstlers, im Erdgeschoß des Hauses 24 auf der Solitude das Museum für Fritz von Graevenitz. Dort werden bis heute ausgewählte Arbeiten aus seinem künstlerischen Schaffen gezeigt.

Im exklusiven Ambiente des Ensembles von Schloss Solitude schuf Fritz von Graevenitz als Bildhauer u.a. Porträts von Robert Bosch und Paul Bonatz. Diese Arbeiten sind im Graevenitz Museum zu sehen. Auf dem Friedhof von Schloss Solitude in unmittelbarer Nähe des Graevenitz Museums sind unter anderem John Cranko, Ernst und Marianne von Weizsäcker, Fritz und Jutta von Graevenitz und Robert Bosch der Jüngere bestattet.

Weitere Informationen zu Robert Bosch finden Sie hier.
Weitere Informationen zu John Cranko finden Sie hier.

Adresse

Solitude 24
70197 Stuttgart

Öffnungszeiten

jeden Sonntag
April bis Oktober: 12-18 Uhr
November bis März: 11-17 Uhr

Eintritt

freiwilliger Beitrag zur Erhaltung des Museums