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Stuttgart

Städtisches Lapidarium

Immer noch ein Geheimtipp in Stuttgart: das Städtische Lapidarium in der Mörikestraße. Das Lapidarium wurde nach dem Vorbild italienischer Renaissancegärten angelegt. Portale, Säulen und Architekturteile einstmals bekannter Stuttgarter Bauten zeigen ein anschauliches Bild ehemaliger Stuttgarter Stadtkultur.

Zu den bedeutendsten Beständen des Lapidariums zählen:

  • das Portal der großen Mühle in Berg (1613)
  • die Eingangsfassade vom Wohnhaus des Baumeisters Heinrich Schickhardt (1596)
  • die Jaspis-Schale aus dem Besitz der Königin Olga (1858)
  • ein Fenstersturz der ehemaligen Hohen Karlsschule (1745)
  • ein Rest vom Portal des Hoppenlau-Friedhofes (1626)

Weitere Glanzstücke sind die von Dannecker geschaffene Quellnymphe in einer Marmorkopie von 1886 und der Zinkguss seiner berühmten Wasser- und Wiesennymphe.

Carl von Ostertag-Siegle (ein Schwiegersohn Gustav Siegles) ließ den Villengarten 1905 neben seinem Wohnhaus anlegen und brachte dort seine Sammlung von über 200 römischen Bruchstücken unter. 1950 erwarb die Stadt Stuttgart den Park und richtete das Städtische Lapidarium ein. Zahlreiche Kunstwerke und historisch bedeutsame Bauteile – teilweise mit Hand aus dem Trümmerschutt des im Krieg zerstörten Stuttgart ausgegraben – wurden in den Villengarten mit Wandelgang, Brunnenhof und Terrassen eingebettet.

Adresse

Mörikestraße 24/1
70178 Stuttgart

Öffnungszeiten

s. Website

Eintritt

Der Eintritt ist frei.