La Bohème - Vier Bilder in Musik von Giacomo Puccini
19.11.26
20:00 Uhr
Oper nach Henri Murgers Scènes de la Vie de Bohème In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Die Handlung der meistgespielten Oper an der New Yorker MET berührt weltweit das Publikum zutiefst:
Die Geschichte von vier jungen Künstlern, die in einer zugigen Mansarde im Paris des 19. Jahrhunderts von der Hand in den Mund leben und zwischen Idealismus, großen Gefühlen und unbeständigen Leidenschaften taumeln, ist und bleibt ein Welterfolg.
In der kalten Pariser Winterluft entspinnt sich eine Geschichte zwischen jugendlichen Zukunftsträumen und einer ernüchternd leeren Speisekammer:
Rodolfo lernt seine Nachbarin Mimì kennen; umgeben von einem Kreis junger Bohèmiens lieben, trennen und versöhnen sich die beiden – ebenso wie Musetta und Marcello. Doch die gemeinsame Zukunft verflüchtigt sich, denn Mimì ist unheilbar krank.
"Ich kenne niemanden, der das Paris um 1830 so gut beschrieben hat
wie Puccini in ‚La Bohème‘". Claude Debussy
Den nostalgischen Ton des Librettos setzte der Komponist in eine üppig schwelgerische Partitur um, mit lyrischen Duetten und Ensembles. Mit feinster orchestraler Farbgebung gelingt es ihm, verschiedene soziale Milieus und den Überschwang jugendlicher Liebe musikalisch einzufangen.
Das Werk ist voller weltberühmter Melodien, darunter Musettas vor koketter Lebensfreude sprühender Walzer oder Arien wie Rodolfos Che gelida manina / Wie eiskalt ist dies Händchen und Mimìs Mi chiamano Mimì / Man nennt mich nur Mimì.
Die Kritiker sahen nach dem Erfolg der Oper in Puccini den legitimen Nachfolger Giuseppe Verdis.
„Zauberhaft ist auch das Bühnenbild mit Paris im Kleinformat, als sich die Künstler zum Aperitif im Café Momus treffen. Besonders entzückt das quirlige Treiben auf der Bühne, wenn die Chöre mit Kindern und Jugendlichen hinzutreten und sich rund 60 Mitwirkende auf der Bühne versammeln.“ Mühlacker Tagblatt, 14. Oktober 2026
„Großen Anteil am Erfolg der Opernpremiere hat die Badische Philharmonie unter Leitung von Generalmusikdirektor Daniel Inbal, die mit tosendem Extra-Applaus bedacht wird. Mit seinem feinnervigen, von empfindsamem Gespür und Verständnis für die Musik geprägten Dirigat macht Inbal Puccinis schmelzende und immer wieder impressionistisch zart hingetupfte Musik über die reine Begleitung hinaus erlebbar.“ Pforzheimer Zeitung, 12. Oktober 2026
Die Veranstaltung wird vom Land Baden-Württemberg gefördert und von der Stadtbücherei Stadtbücherei Waiblingen mit einer Medienausstellung begleitet.
Daten & Fakten
Bürgerzentrum Waiblingen
07151/5001-1610 und -1611
abo-buero@waiblingen.de
Ghibellinensaal im Bürgerzentrum
An der Talaue4
WAIBLINGEN
19.11.26
20:00 Uhr
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