Innenansicht von der Empore auf die Ausstellung

Jüdisches Museum Göppingen

Göppingen

Die jüdische Vergangenheit Jebenhausens und Göppingens wird in der alten Dorfkirche von Jebenhausen lebendig. Auf zwei Ebenen präsentiert das Museum knapp 170 Jahre jüdischen Lebens vor Ort, von der ersten Ansiedlung der Schutzjuden im Jahre 1777, über deren Emanzipation und Bedeutung für die lokale Geschichte im 19. Jahrhundert, bis hin zu Verfolgung und Vernichtung in der Zeit des Nationalsozialismus, wie auch deren Aufarbeitung und Erinnerung nach 1945. Das Museum versteht sich als Ort des interkulturellen Austauschs und des Dialogs zwischen den Religionen und bietet neben Führungen, Vorträgen, Lesungen oder Konzerten, vielfach wechselnde Veranstaltungen an.

Über das Museum hinaus sind zahlreiche Stätten und Gebäude, die mit dem jüdischen Leben in Jebenhausen verbunden waren, bis heute erhalten. Ein mit Stelen ausgewiesener Erinnerungsweg führt zu den zentralen Örtlichkeiten im Dorf, wie beispielsweise dem jüdischen Friedhof, der Villa des Kammersängers Heinrich Sontheim, dem Haus Lauchheimer, oder dem früheren Standort der Synagoge. In Göppingen stellen der Platz der in der Pogromnacht zerstörten Synagoge wie auch das direkt benachbarte und bis heute erhaltene ehemalige Rabbinerhaus, wie auch die israelitische Abteilung auf dem städtischen Friedhof die wichtigsten Erinnerungsorte dar, die außerhalb des Museums besucht werden können.

 

Bildergalerie

Adresse

Boller Straße 82
73035 Göppingen-Jebenhausen

Öffnungszeiten

Mittwoch und Samstag
13 – 17 Uhr
Sonn- und Feiertag
11 – 17 Uhr

Eintritt

Erwachsene 2 Euro
Erwachsene in Gruppen
(ab 10 Teilnehmer) 1,50 Euro
Ermäßigte 1 Euro
Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre, Bonuscard-Inhaber frei