Neue Wege in der Krise

Neuartige Kulturvermittlung in der Pandemie: Welche neuen Wege wurden beschritten, auf denen man vielleicht auch in Zukunft weitergehen möchte? Was waren die Hürden und Chancen für die Kulturbranche in der Pandemie?

Podiumsdiskussion mit:

  • Tabea Booz, Musikerin
  • Martina Grohmann, Intendantin Theater Rampe
  • Prof. Dr. Martin Zierold, Leiter Institut für Kultur- und Medienmanagement, Hochschule für Musik und Theater Hamburg

Moderation: Adrienne Braun, Kulturjournalistin


Hospitalhof Stuttgart
Büchsenstr. 33, 70174 Stuttgart

Beitragende

Intendantin

Martina Grohmann

geboren in Mödling bei Wien, studierte Theaterwissenschaft an der Universität Wien. Sie begann als Produktionsleiterin beim steirischen herbst 98 und 99. Ab 2000 war sie als Dramaturgin am Staatstheater Kassel, am LTT Tübingen, am Theater Heidelberg, wo sie 2005 bis 2007 die Spielstätte zwinger1 für Autorentheater und Projekte leitete, und am Theater Basel engagiert. Als Gastdramaturgin arbeitete sie außerdem an der Schaubühne Berlin und am Schauspiel Frankfurt. Ihr Arbeitsschwerpunkt liegt auf zeitgenössischer Dramatik, Stückentwicklungen sowie interdisziplinären Formaten und Festivals. Seit August 2013 ist sie gemeinsam mit Marie Bues Intendantin des Theater Rampe.

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Institutsleiter

Prof. Dr. Martin Zierold

ist Leiter des Instituts für Kultur- und Medienmanagement der Hochschule für Musik und Theater Hamburg, an dem er die Zajadacz-Stiftungsprofessur für Innovation durch Digitalisierung innehat. Dort befasst er sich mit Fragen der Strategie und Organisationsentwicklung angesichts der großen gesellschaftlichen Transformationsprozesse der Gegenwart. Seit März 2020 ist er Gastgeber des Podcasts »Wie geht’s? Kultur in Zeiten des Corona-Virus«. Martin Zierold arbeitet zudem freiberuflich als systemischer Coach, Lehrtrainer und Berater. Vor seiner Tätigkeit in Hamburg war er Professor für Kulturmanagement und Kulturwissenschaft an der Karlshochschule International University in Karlsruhe. Nach dem Studium von Kommunikationswissenschaft und Kultur, Kommunikation & Management an der Universität Münster arbeitete er zwei Jahren als Pressesprecher des Tonkünstler Orchesters und des internationalen Musikfestivals Grafenegg in Österreich. Von 2007–2013 war er Wissenschaftlicher Geschäftsführer und Principal Investigator des International Graduate Centre for the Study of Culture (GCSC) der Universität Gießen.

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Sängerin und Songwriterin

Tabea Booz

ist Sängerin und Songwriterin, die sich ihren Platz im deutschsprachigen SoulPop geschaffen hat. Die Musik zieht sich durch das Leben der in Stuttgart lebenden Künstlerin wie ein bunter Faden. Schon mit drei Jahren hatte Tabea eine Geige in der Hand, es folgten Klavier- und Gesangsunterricht. Auf die Frage, wofür sie ihr musikalisches Talent nutzen wolle und wie sie ihrer Gedankenwelt Ausdruck verleihen könnte, fand sie dann in ihrem Schul-, Jazz und Popularmusik-Studium für sich eine Antwort: Sie fing an ihre eigenen Songs zu schreiben. In ihren Songs verbindet Tabea ihre musikalische Erfahrung mit lyrischen Zeilen: Über Gefühle und persönlichste Gedanken schreibt sie ebenso wie zu sozialkritischen und drängenden Zeitgeist-Themen, die ihr persönlich wichtig sind. Auch abseits ihrer Songtexte bemüht sich die 31-Jährige, viele kleine positive Veränderungen in der Welt zu bewirken und bezeichnet Nachhaltigkeit als ihre große Leidenschaft.

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Freie Autorin

Adrienne Braun

ist als freie Autorin, Kulturjournalistin und Moderatorin tätig und schreibt für Stuttgarter Zeitung/Stuttgarter Nachrichten, Süddeutsche Zeitung, Deutsche Bühne und ist Korrespondentin des Kunstmagazins ART. Nach dem Studium der Germanistik, Kunstgeschichte und Literaturwissenschaften war sie zunächst Requisiteurin und Regieassistentin am Staatstheater Stuttgart und absolvierte dann ein Volontariat bei der Stuttgarter Zeitung. Sie hat mehrere Bücher veröffentlicht zu berühmten Frauen aus Baden-Württemberg, zu Stuttgart als auch mit ihren Kolumnen, die in der Stuttgarter Zeitung, den Stuttgarter Nachrichten und deren Partnerblättern erscheinen.

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