Ditzingen

Ditzingen hat musikalisch einiges zu bieten, da wären nicht nur die jährliche Austragung des Regionalwettbewerbs »Jugend musiziert«, die Konzerte im Bürgersaal und die Konzerte der Jugendmusikschule sowie der Kantorei zu nennen, sondern auch »Ditzingen unplugged«: eine Nacht, die ganz der Musik gewidmet ist, und in der sich jährlich im Frühling Ditzinger Cafés und Kneipen in Konzertsäle verwandeln.

Alle zwei Jahre findet außerdem zum Ende der Sommerferien das Hafenscherbenfest statt, zu dem rund 300 Künstlerinnen und Künstler auf vier Bühnen ein Kaleidoskop an Musik und Kleinkunst darbieten.

Ein ganz besonderes Event ist das Ditzinger Zeltcafé mit einem 10-tägigen Kulturprogramm in der Glemsaue. Ursprünglich als Abwechslung für alle Daheimgebliebenen geplant, mauserte sich die Sommerferienveranstaltung in den bunten Zelten zum Geheimtipp für Musik- und Literaturliebhaber.

Im kleinsten Stadtteil Schöckingen bietet der aktive Arbeitskreis Altes Rathaus seit über 20 Jahren feine Kleinkunstkost im rustikalen Ambiente.

In der Altstadt setzen gegenüber den historischen Fachwerkbauten um den sogenannten Laien der Rathausneubau und der Weltenfahrerbrunnen einen modernen Kontrapunkt. Das Dreigiebelhaus, ursprünglich ein Ensemble aus zwei Bauernhöfen, beheimatet heute die Stadtbibliothek und die Städtische Galerie. Die Bibliothek lädt regelmäßig bekannte Autoren zu ungewöhnlichen Zeiten (morgens um 7 Uhr) ein und die Städtische Galerie lockt mit Ausstellungen regionaler Künstler.

Im Alten Rathaus ist heute das Stadtmuseum untergebracht, hier lässt sich mehr über die rasante Ortsgeschichte vom bäuerlichen Dorf zur industriell geprägten Stadt erfahren. Und von der Schlossanlage aus, einer ehemaligen Wasserburg des Ditzinger Ortsadels, kann man eine kirchengeschichtliche Besonderheit entdecken: zwei evangelische Kirchen, die nur durch die Glems voneinander getrennt errichtet wurden.

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