KulturRegionale 2026
19.9.-10.10.

Minigolfball neben Loch auf Minigolfbahn mit Schläger und Schatten
Minigolfball neben Loch auf Minigolfbahn mit Schläger und Schatten

Minigolf-Parcours der Kommunen

Minigolf feiert sein Comeback – als kreatives Gemeinschaftserlebnis. Im Rahmen von BEYOND FUN gestaltete jede teilnehmende Kommune eine eigene Minigolfbahn und machte so ihre Besonderheiten auf spielerische Weise sichtbar.

Aus allen Bahnen entstand ein einzigartiger Parcours voller Ideen, Bewegung und Überraschungen – ein Ort, an dem Kunst, Kultur, Freizeit und Teilhabe zusammenkommen. Mit jeder Menge Spaß.

Zur Festivaleröffnung wurden alle Bahnen in einer öffentlichen Vernissage in Stuttgart präsentiert und erstmals bespielt. Besucher*innen waren eingeladen, den Parcours zu entdecken und die Vielfalt der Region Bahn für Bahn zu erleben.

Ein besonderes Highlight war die Prämierung der Bahnen: Die teilnehmenden Kommunen konkurrierten mit ihren kreativen Entwürfen um die Auszeichnung für die nachhaltigste Bahn, den Preis der Jugendjury und den Publikumsliebling. Über die Gewinner entschied eine Fachjury und das Publikum.

Nach dem Festival geht die Reise weiter: Die Bahnen wandern durch die Region und machen an verschiedenen Orten Station – so bleibt das Projekt weit über das Festival hinaus erlebbar.

Stationen des Minigolf-Parcours

Offen für alle. Kostenlos. Einfach vorbeikommen und mitspielen.

Stuttgart

Sa 19.9.2026 ab 16 Uhr 
So 20.9.2026 10–16 Uhr 

Festival-Eröffnung
Am Kleinen Schlossplatz, 70173 Stuttgart

Ludwigsburg

Sa 3.10. 12-18 Uhr

Arsenalplatz, Ludwigsburg

Parcours in Ludwigsburg

Sindelfingen

Sa 10.10. und So 11.10.

Berliner Platz, Sindelfingen
Im Rahmen des Goldberg-Cups

Die Jurys für die Prämierung der Minigolfbahnen

Nachhaltigkeitspreis

Porträt einer lächelnden Frau mit langen, gewellten blonden Haaren und Ohrringen vor hellem Hintergrund

Anne Bergner 

ist Designerin und Professorin für Grundlagen Design und Prototyping an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, wo sie Studierende der Architektur, des Industrial Design und des Künstlerischen Lehramts unterrichtet. Im Zentrum ihrer Lehre steht das Making: Prototypen, um Ideen schnell erfahrbar zu machen und Gestaltung real werden zu lassen. Der öffentliche Raum wird dabei zum Testfeld und Spielfeld. 

Mit ihrer Klasse hat sie unter anderem einen Minigolfparcours sowie Wasserspielstationen für den heißen Stuttgarter Sommer und Hocker aus wiederverwendeten Materialien im Stadtraum realisiert. Sie interessiert sich für die Frage, wie Vergnügen und Spielfreude mit ernsthaften Gestaltungsprozessen zusammengehen und Kreativität in der Breite gefördert werden kann.

Mann mit Brille und Bart lächelt vor orangefarbener Wand.

Peter Weigand 

ist Zimmermann, Architekt und seit 2008 Gestalter an den Schnittstellen von Kunst, Architektur und Stadtentwicklung. 

Die Arbeiten drehen sich um die zentrale Frage: Wie können Räume Menschen verbinden, statt sie voneinander zu trennen? Wie gehen wir beim Bauen mit unseren materiellen Ressourcen um - mit was wird gebaut?

In den Projekten entstehen Orte, die Kommunikation ermöglichen, Gemeinschaft stärken und das Vorhandene wertschätzen. Offene Räume des Zusammenkommens, statt gated communities – getragen von einem nachhaltig-materialbewussten Ansatz, der immer zuerst fragt: Was ist schon da? Und was braucht es wirklich noch?

Preis der Jugendjury

Porträt einer jungen Frau mit langen glatten Haaren, weißem Hemd und schwarzem Blazer vor unscharfem Hintergrund

Yara D'Addeo

engagiert sich seit mehreren Jahren aktiv für junge Menschen, demokratische Beteiligung und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Sie ist Vorsitzende des Jugendgemeinderats Fellbach und setzt sich dort für die Interessen und Anliegen junger Menschen in Fellbach ein. Als Jugendgemeinderätin bringt sie die Perspektiven von Jugendlichen in kommunalpolitische Prozesse ein und ist unter anderem Delegierte für den Fellbacher Gemeinderat sowie im Dachverband der Jugendgemeinderäte Baden-Württemberg aktiv.

Zu ihren Schwerpunkten gehören Jugendpolitik, soziale Gerechtigkeit, Feminismus und die Förderung gesellschaftlichen Engagements. Darüber hinaus ist sie Kreisvorsitzende der Jusos im Rems-Murr-Kreis und ehrenamtlich in der Kinder- und Jugendarbeit aktiv.

Nach ihrem Abitur 2026 studiert sie Public Management an der Hochschule Ludwigsburg. 

Als Jurymitglied bringt sie ihre Perspektive als junge politisch engagierte Frau sowie ihre Erfahrungen aus Politik, Verwaltung und Ehrenamt ein.

Junge Frau mit langem Haar, weißem, schulterfreiem Oberteil und Jeans steht im Wald und hält die Hände vor dem Gesicht

Felicia Janzen 

ist aktuell 17 Jahre alt und seit diesem Jahr Teil des Jugendgemeinderats in Vaihingen Enz. Als Team engagieren sich der Jugendgemeinderat gemeinsam für die Kinder und Jugendlichen in seiner Stadt, wobei Felicia Janzen besonders der Austausch und die Zusammenarbeit mit vielen unterschiedlichen Menschen Spaß macht.

Neben der Arbeit im JGR beteiligt sie sich an ihrer Schule in verschiedenen Ressorts, u.a. für Vielfalt und Soziales Bewusstsein, sowie als Schulsanitäterin. Ihre Hobbys sind Tanzen, Theater, Schreiben und Filme/Serien schauen.

Junge Frau mit langem blonden Haar und bordeauxrotem Pullover macht ein Selfie auf einem Balkon mit Blick auf geparkte Autos und bewaldete Hügel im Sonnenuntergang

Lia Müller

ist 16 Jahre alt, geht auf das Friedrich-Abel-Gymnasium und kommt aus Vaihingen an der Enz. In Ihrer Freizeit spielt sie Waldhorn in einem Orchester, liest gerne und trifft sich viel mit ihren Freunden. 

Sie ist seit ungefähr drei Monaten im Jugendgemeinderat. Ihr gefällt daran vor allem, dass sie die Interessen und Ideen von Jugendlichen in ihrer Stadt vertreten kann. Sie findet es wichtig, dass junge Menschen bei Themen, die sie betreffen, mitreden können und ihre Perspektive einbringen.

Junger Mann mit Brille und weißem Hemd steht mit Tablet in der Hand vor einem Podium auf einer Bühne

Leonard Schmidt 

ist Vorstand im Dachverband der Jugendgemeinderäte und Mitglied im Landesjugendbeirat der Landesregierung. Dort setzt er sich landesweit für eine stärkere Beteiligung von Jugendlichen und für mehr Jugendthemen in der Landespolitik ein.

Im Dachverband der Jugendgemeinderäte liegt sein Schwerpunkt auf der Stärkung institutioneller Beteiligungsformate und der Nachhaltigkeitsförderung in der Arbeit von Jugendgemeinderäten.

Weiter setzt er sich im Landesjugendbeirat und Landesschülerbeirat verstärkt für soziale Gerechtigkeit in Bildungssystem und Jugendarbeit ein.

Er ist aktuell in der 12. Klasse und macht sein Abitur, ist SPD-Mitglied und lebt in Stuttgart.

Junge Frau mit langen blonden Haaren trägt rotes T-Shirt und rotes Lanyard mit weißer Aufschrift

Maike Wagner

ist Mitglied im Jugendgemeinderat Fellbach und engagiert sich dort für die Interessen und Anliegen junger Menschen. Außerdem ist sie Mitglied im CVJM Fellbach und bringt sich auch dort aktiv ein. In ihrer Freizeit verbringt Maike gerne Zeit mit ihren Freunden und ist viel unterwegs. Durch ihr Engagement im Jugendgemeinderat und im CVJM sammelt sie Erfahrungen im Ehrenamt und in der Arbeit mit anderen Jugendlichen. Als Jurymitglied bringt sie insbesondere ihre Perspektive als Jugendliche und ihre Erfahrungen aus ihrem ehrenamtlichen Engagement ein.