KulturRegionale 2026
19.09.–10.10.
19.09 - 20.09.26 Kleiner Schlossplatz, Stuttgart Feste, Festivals und Märkte
BEYOND FUN – Festival-Eröffnung
Es gibt ein Merkmal des interkommunalen Festivals, das dieses Event von ähnlichen Veranstaltungen unterscheidet: Es wandert. BEYOND FUN findet nicht zentral an einem Ort statt, sondern springt von einer Stadt zur nächsten. Auf der einen Seite der Landkarte gehtʼs schon fast in den Schwarzwald, auf der anderen Seite ist die bayerische Grenze nicht weit. Dazwischen die Region der Regionen.
Diese Mannigfaltigkeit haben wir in der Eröffnung mit einem Minigolf-Parcour gefeiert. Einige der teilnehmenden Kommunen haben ein Team gefunden, das eine Bahn gebaut hat, welche ihre Stadt z. B. architektonisch und historisch repräsentiert. Die Besucher*innen spielten sich praktisch durch die KulturRegion in Miniatur. Am Ende wurden die besten Bahnen prämiert. Es gab einen dotierten Publikumspreis, sowie Belohnungen für die nachhaltigste Bahn und einen Preis der Jugendjury.
Nach der Eröffnung in Stuttgart wird der Parcour noch in anderen Kommunen zu Gast sein. Auf den folgenden Seiten werden die einzelnen Minigolfbahnen vorgestellt.
Vielen Dank an Peter Weigand von UMSCHICHTEN für den technischen Support.
Daten und Fakten
Datum
Sa 19.9. und So 20.9.2026
Adresse
Am Kleinen Schlossplatz
70173 Stuttgart
Programm
Samstag, 19. September 2026
ab 15:30 Uhr Get-Together
16 Uhr Offizielle Eröffnung mit Ansprachen von
- Daniel Kartmann, Musiker und Komponist, Jingle
- Laura Oppenhäuser und Nikola Durić, künstlerische Leitung von BEYOND FUN
- Dr. Matthias Knecht, Vorsitzender der KulturRegion Stuttgart und OB Ludwigsburg
- Dr. Alexander Lahl, Regionaldirektor des Verbands Region Stuttgart
- Bettina Pau, Geschäftsführerin der KulturRegion Stuttgart
ca. 16:30 Uhr Performance mit Hanna Araujo Ulmer - METE-LANÇA
danach Minigolf-Betrieb für alle
ca. 18:45 Uhr Prämierung der Minigolfbahnen
Eintritt
Eintritt frei.
Anreise
Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln
Stadtbahn
Fahren Sie bis zur Haltestelle Schlossplatz. Dort halten die Stadtbahnlinien U5, U6, U7, U12 und U15. Von der Haltestelle sind es nur wenige Gehminuten zum Kleinen Schlossplatz.
Bus
Die Haltestelle Schlossplatz wird von den Buslinien 42 und 44 angefahren. Auch die Buslinie 47 hält direkt am Kleinen Schlossplatz.
S-Bahn und Regionalzüge
Vom Stuttgarter Hauptbahnhof ist der Kleine Schlossplatz zu Fuß erreichbar. Alternativ können Sie mit der Stadtbahn weiter bis zur Haltestelle Schlossplatz fahren.
Barrierefrei
Für die Haltestelle Schlossplatz gibt es beim VVS eine eigene Karte mit Informationen zur barrierefreien bzw. barrierearmen Wegeführung. VVS: Barrierefreie Wegführung
Die Künstler*innen
Hanna Araujo Ulmer
(*2001 in Salvador, Bahia) ist eine brasilianisch-deutsche Künstlerin und lebt in Stuttgart. Sie studiert Bildende Kunst an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. In ihrer künstlerischen Praxis arbeitet sie vor allem mit Performance und Storytelling und verbindet dabei Recherche, Fiktion und populäre Kultur.
Für Beyond Fun bringt sie METE-LANÇA mit – ein fiktionales Trainingsprogramm, das über Tanz, Musik und gemeinsame Übungen neue Formen von Bewegung und Zusammenkommen ausprobiert. Zwischen Workout, Performance und kollektiver Fantasie wird der Körper dabei zum Ort, an dem Geschichten nicht nur erzählt, sondern ausprobiert werden.
Die Matriarchale Volksküche (MV)
ist ein Künstler*innenkollektiv, das seit 2018 verschiedene Küchen-, Dinner- und Diskurssituationen realisiert hat. Dabei versammeln sie verschiedene Perspektiven und Ansätze um den Tisch, wo sie gemeinsam die Suppe auslöffeln, über den Tellerrand hinausschauen und Rezepte für ein künftiges Miteinander austauschen. Ihre Kompetenzen liegen in partizipativen Formaten, feministischer Gemeinschaftsbildung und der Verbindung von Alltagskultur mit künstlerischem Diskurs. Bei BEYOND FUN lässt euch die MV am Rad drehen: Wer was isst, entscheidet der Zufall.
Die Minigolf-Teams
Prämierte Minigolfbahnen:
Nachhaltigkeitspreis
Preis der Jugendjury
Publikumspreis
Die Jurys für die Prämierung der Minigolfbahnen
Nachhaltigkeitspreis
Anne Bergner
ist Designerin und Professorin für Grundlagen Design und Prototyping an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, wo sie Studierende der Architektur, des Industrial Design und des Künstlerischen Lehramts unterrichtet. Im Zentrum ihrer Lehre steht das Making: Prototypen, um Ideen schnell erfahrbar zu machen und Gestaltung real werden zu lassen. Der öffentliche Raum wird dabei zum Testfeld und Spielfeld.
Mit ihrer Klasse hat sie unter anderem einen Minigolfparcours sowie Wasserspielstationen für den heißen Stuttgarter Sommer und Hocker aus wiederverwendeten Materialien im Stadtraum realisiert. Sie interessiert sich für die Frage, wie Vergnügen und Spielfreude mit ernsthaften Gestaltungsprozessen zusammengehen und Kreativität in der Breite gefördert werden kann.
Peter Weigand
ist Zimmermann, Architekt und seit 2008 Gestalter an den Schnittstellen von Kunst, Architektur und Stadtentwicklung.
Die Arbeiten drehen sich um die zentrale Frage: Wie können Räume Menschen verbinden, statt sie voneinander zu trennen? Wie gehen wir beim Bauen mit unseren materiellen Ressourcen um - mit was wird gebaut?
In den Projekten entstehen Orte, die Kommunikation ermöglichen, Gemeinschaft stärken und das Vorhandene wertschätzen. Offene Räume des Zusammenkommens, statt gated communities – getragen von einem nachhaltig-materialbewussten Ansatz, der immer zuerst fragt: Was ist schon da? Und was braucht es wirklich noch?
Preis der Jugendjury
Yara D'Addeo
engagiert sich seit mehreren Jahren aktiv für junge Menschen, demokratische Beteiligung und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Sie ist Vorsitzende des Jugendgemeinderats Fellbach und setzt sich dort für die Interessen und Anliegen junger Menschen in Fellbach ein. Als Jugendgemeinderätin bringt sie die Perspektiven von Jugendlichen in kommunalpolitische Prozesse ein und ist unter anderem Delegierte für den Fellbacher Gemeinderat sowie im Dachverband der Jugendgemeinderäte Baden-Württemberg aktiv.
Zu ihren Schwerpunkten gehören Jugendpolitik, soziale Gerechtigkeit, Feminismus und die Förderung gesellschaftlichen Engagements. Darüber hinaus ist sie Kreisvorsitzende der Jusos im Rems-Murr-Kreis und ehrenamtlich in der Kinder- und Jugendarbeit aktiv.
Nach ihrem Abitur 2026 studiert sie Public Management an der Hochschule Ludwigsburg.
Als Jurymitglied bringt sie ihre Perspektive als junge politisch engagierte Frau sowie ihre Erfahrungen aus Politik, Verwaltung und Ehrenamt ein.
Felicia Janzen
ist aktuell 17 Jahre alt und seit diesem Jahr Teil des Jugendgemeinderats in Vaihingen Enz. Als Team engagieren sich der Jugendgemeinderat gemeinsam für die Kinder und Jugendlichen in seiner Stadt, wobei Felicia Janzen besonders der Austausch und die Zusammenarbeit mit vielen unterschiedlichen Menschen Spaß macht.
Neben der Arbeit im JGR beteiligt sie sich an ihrer Schule in verschiedenen Ressorts, u.a. für Vielfalt und Soziales Bewusstsein, sowie als Schulsanitäterin. Ihre Hobbys sind Tanzen, Theater, Schreiben und Filme/Serien schauen.
Lia Müller
ist 16 Jahre alt, geht auf das Friedrich-Abel-Gymnasium und kommt aus Vaihingen an der Enz. In Ihrer Freizeit spielt sie Waldhorn in einem Orchester, liest gerne und trifft sich viel mit ihren Freunden.
Sie ist seit ungefähr drei Monaten im Jugendgemeinderat. Ihr gefällt daran vor allem, dass sie die Interessen und Ideen von Jugendlichen in ihrer Stadt vertreten kann. Sie findet es wichtig, dass junge Menschen bei Themen, die sie betreffen, mitreden können und ihre Perspektive einbringen.
Leonard Schmidt
ist Vorstand im Dachverband der Jugendgemeinderäte und Mitglied im Landesjugendbeirat der Landesregierung. Dort setzt er sich landesweit für eine stärkere Beteiligung von Jugendlichen und für mehr Jugendthemen in der Landespolitik ein.
Im Dachverband der Jugendgemeinderäte liegt sein Schwerpunkt auf der Stärkung institutioneller Beteiligungsformate und der Nachhaltigkeitsförderung in der Arbeit von Jugendgemeinderäten.
Weiter setzt er sich im Landesjugendbeirat und Landesschülerbeirat verstärkt für soziale Gerechtigkeit in Bildungssystem und Jugendarbeit ein.
Er ist aktuell in der 12. Klasse und macht sein Abitur, ist SPD-Mitglied und lebt in Stuttgart.
Maike Wagner
ist Mitglied im Jugendgemeinderat Fellbach und engagiert sich dort für die Interessen und Anliegen junger Menschen. Außerdem ist sie Mitglied im CVJM Fellbach und bringt sich auch dort aktiv ein. In ihrer Freizeit verbringt Maike gerne Zeit mit ihren Freunden und ist viel unterwegs. Durch ihr Engagement im Jugendgemeinderat und im CVJM sammelt sie Erfahrungen im Ehrenamt und in der Arbeit mit anderen Jugendlichen. Als Jurymitglied bringt sie insbesondere ihre Perspektive als Jugendliche und ihre Erfahrungen aus ihrem ehrenamtlichen Engagement ein.
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